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Radio Hamburg

Germanwings-Flug abgestürzt

Auswertung der Black-Box und Bergung dauern an

Frankfurt/Main, 25.03.2015
Bergungstrupp, Germanwings

In den französischen Alpen ist ein Germanwings-Flugzeug abgestürzt.

Bei dem Flugzeugabsturz eines A320 von Germanwings sind vermutlich alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die Retter setzen ihre Suche seit Mittwochmorgen fort.

In Südfrankreich ist eine Germanwings-Maschine über den französischen Alpen abgestürzt. Alle 150 Menschen an Bord sind mit hoher Wahrscheinlichkeit ums Leben gekommen. In der aktuellen Pressekonferenz von Germanwings am Mittwoch wurde bekanntgegeben, dass sich laut Passagierliste offenbar 72 Deutsche an Bord der Maschine befanden. Unter den 150 Toten waren auch eine Schulklasse aus Haltern (Nordrhein-Westfalen) und zwei Babys.

Mittwochmorgen: Suche geht weiter

Für den Airbus-Absturz in den französischen Alpen fehlte am Morgen nach der Katastrophe mit 150 Toten noch jede schlüssige Erklärung. Nach Angaben der französischen Behörden hatte die Flugüberwachung kurz vor dem Crash noch vergeblich versucht, Kontakt zu den Piloten der Germanwings-Maschine aufzunehmen. Erste Informationen zum Ablauf des Unglücks erwarten die Ermittler von einem Flugschreiber, der bereits geborgen wurde.

Unterdessen machten sich 65 Bergungskräfte zu Fuß in das unwegsame Gebiet an der Absturzstelle auf. Sie sollten bei schlechtem Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen in der Bergregion campieren. Die Gendarmerie hat am frühen Morgen mit Hubschraubern eine Gebirgsstaffel von 30 Polizisten in dem zerklüfteten Tal abgesetzt, in dem die Flugzeugtrümmer liegen.

Aktuelle Nachrichten zu 4U 9525Germanwings Flugzeugabsturz

20:52 Uhr

Die Sucharbeiten an der Absturzstelle des Airbus A320 in Südostfrankreich sind mit Einbruch der Dunkelheit für die Nacht eingestellt worden. Wie am Vorabend wurden fünf Gendarmen zur Sicherung des Geländes zurückgelassen.

17:58 Uhr

Vor dem Absturz der Germanwings-Maschine hat es keine Explosion gegeben. "Das Flugzeug ist bis zum Schluss geflogen", es habe also keine Explosion gegeben, teilte BEA-Direktor Rémi Jouty am Mittwoch in Paris mit.

17:28 Uhr

Kanzlerin Angela Merkel bedankt sich am Mittwoch in Seyne-les-Alpes bei Präsident François Hollande für die Solidarität Frankreichs nach dem Absturz der Germanwings-Maschine: "Es ist ein gutes Gefühl, dass wir in einer so schweren Stunde eng und freundschaftlich zusammenstehen. Lieber François, ein ganz herzliches Dankeschön im Namen von Millionen Deutschen, die das zu schätzen wissen und die wissen, dies ist gelebte deutsch-französische Freundschaft." Dazu ergänzte sie: "Merci beaucoup et bon courage." (Merkel auf Französisch: "Vielen Dank und viel Erfolg.")

17:26 Uhr

Die französische Untersuchungsbehörde BEA hat nach dem Germanwings-Absturz auswertbare Daten aus dem ersten Flugschreiber  sicherstellen können. Es sei aber noch nicht möglich, die geringste Erklärung für den Absturz zu geben, teilte die BEA am Mittwoch in Paris mit.

17:20 Uhr

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat versichert, dass mit Hochdruck nach den Ursachen für den Absturz des Germanwings-Airbus in Frankreich gesucht wird. "Es wird alles hier getan, um zu versuchen, das, was geschehen ist, das Unfassbare, soweit wie möglich aufzuklären", sagte Merkel am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Allerdings werde dies noch Zeit brauchen, "weil es eine Katastrophe in einer ganz schwierigen geografischen Region ist".

17:04 Uhr

Einige Medien hatten berichtet, dass der zweite Flugschreiber der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine gefunden sei. Dies ist jedoch nicht der Fall. Nur der Behälter sei gefunden worden, nicht die Blackbox selbst, sagte Frankreichs Präsident François Hollande am Mittwoch in Seyne-les-Alpes.

17:01 Uhr

Frankreichs Staatspräsident François Hollande hat sich nach dem Germanwings-Absturz vor den Opfern der "fürchterlichen Katastrophe" verbeugt. "Ich denke an die Familien, an die Angehörigen", sagte Hollande am Mittwoch in Seyne-les-Alpes in
Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des spanischen Regierungschefs Mariano Rajoy.

16:52 Uhr

Die Opfer des verunglückten Germanwings-Flugs sollen nach einem Bericht ein Denkmal in der Unfallregion bekommen. Der Bürgermeister des Orts Le Vernet habe vorgeschlagen, zwischen Le Vernet und Seyne-les-Alpes ein Monument zu Ehren der Opfer
aufzustellen, berichtete der Sender BFMTV am Mittwoch auf seiner Webseite.

15:41 Uhr

Laut unbestätigten Meldungen wurde die zweite Blackbox des Unglücks-Fliegers gefunden. 

15:34 Uhr

Einen Tag nach dem Tod von deutschen Austauschschülern beim Germanwings-Absturz ist eine weitere Schülergruppe aus demselben Ort bei Barcelona nach Deutschland zurückgeflogen. Die etwa 40 Schüler aus Hamburg hätten in Barcelona für einen Germanwings-Flug in die Hansestadt eingecheckt, berichtete die staatliche spanische Nachrichtenagentur Efe am Mittwoch unter Berufung auf Behördenkreise.

Einige Schüler aus der Gruppe hätten jedoch Angst gehabt, in ein Flugzeug zu steigen, und wollten lieber mit dem Zug nach Deutschland reisen. Ebenso wie die bei dem Unglück in Frankreich getöteten Jugendlichen aus Haltern (Westfalen) waren die Schüler in der Kleinstadt Llinars del Vallès bei Barcelona untergebracht.

Die Schüler gehen nach dpa-Informationen auf zwei Hamburger Gymnasien. Sie lernen Spanisch und sind im neunten Schuljahr. Beide Schulen gemeinsam pflegen einen regelmäßigen Austausch mit der Schule in Llinars del Vallès.

15:16 Uhr

Die Hamburgische Bürgerschaft hat ihre Sitzung am Mittwoch mit einer Schweigeminute für die Opfer und Angehörigen des Germanwings-Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen begonnen. Parlamentspräsidentin Carola Veit sagte: "Wir können das Unfassbare kaum begreifen." 150 Menschen seien ums Leben gekommen. "Wir, die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft, trauern um alle Männer, Frauen und Kinder, die an Bord waren."

14:56 Uhr

Benutzer sozialer Netzwerke hatten sich abfällig darüber geäußert, dass an Bord der Unglücksmaschine überwiegend Deutsche und Katalanen ums Leben kamen. So heißt es in einem Tweet: "Ein Flugzeug voll mit Katalanen und Deutschen stürzt in Frankreich ab. winwinwin" . Gegen solch gehässige Internetbotschaften hat die spanische Polizei jetzt die Ermittlungen aufgenommen. Die katalanische Regionalregierung kündigte an, sie werde eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstatten.

14:36 Uhr

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach ihrer Ankunft in der Nähe der Germanwings-Absturzstelle den französischen Helfern für deren Einsatz gedankt . "Das ist ein Zeichen unglaublicher Freundschaft und Hilfe. Wir sind sehr dankbar", sagte Merkel, die gemeinsam mit dem spanischen Regierungschef Mariano Rajoy und Frankreichs Präsident François Hollande am Mittwoch in Seyne-les-Alpes eingetroffen war. 

14:12 Uhr

Das Innenministerium in Hannover teilte mit, dass bei dem Flugzeugunglück in Südfrankreich zwei junge Männer aus Niedersachsen ums Leben gekommen sind. Nach Informationen der "Grafschafter Nachrichten" handelt es sich um zwei Männer im Alter von 27 und 28 Jahren aus Neuenhaus , die sich am Sonntag (22.03.) das Fußballspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid angeschaut hatten.

13:47 Uhr

Laut Germanwings sollen nach jetzigem Stand 35 Spanier an Bord gewesen sein. Der spanische Sicherheitsstaatssekretär Francisco Martínez hatte zuvor dagegen von 49 Landsleuten gesprochen, die identifiziert worden seien. Diese Zahl sei aber noch vorläufig. 

Je zwei Opfer stammten nach Angaben von Germanwings aus Australien, Argentinien, Iran, Venezuela und den USA . Je ein Opfer sei aus Großbritannien, Niederlande, Kolumbien, Mexiko, Japan, Dänemark, Belgien und Israel . Bei einigen Opfern, die doppelte Staatsangehörigkeiten haben, sei die Nationalität noch unklar.

Es sollen bereits 123 Familien von Opfern kontaktiert  und psychologisch betreut worden sein. Bei 27 Passagieren, deren Namen bekannt seien, sei dies mit Stand Mittwochmittag noch nicht gelungen, sagte Winkelmann.

13:46 Uhr

Das Auswärtige Amt bestätigte, dass etwa die Hälfte der insgesamt 150 Todesopfer deutsche Staatsangehörige gewesen sei. Eine endgültige Zahl gebe es noch nicht, da in einigen Fälle die Identifizierung noch nicht zweifelsfrei erfolgt sei oder Angehörige noch nicht benachrichtigt worden seien.

12:53 Uhr

Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich sind nach neuesten Informationen der Airline 72 Deutsche ums Leben gekommen. Das sagte Germanwings-Chef Thomas Winkelmann am Mittwoch in Köln bei einer Pressekonferenz.

12:24 Uhr

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich wird die Identifizierung der Opfer nach Erwartung des Hamburger Rechtsmediziners Klaus Püschel etwa ein bis zwei Wochen dauern. Er rechne mit einem hoch professionellen Ablauf, sagte der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Eppendorf. "Rechtsmediziner sollten bei dem Bergen der Leichenteile schon zugegen sein", sagte der Professor. Dazu würden normalerweise gemeinsame Teams mit der
Polizei gebildet, die bereits an der Absturzstelle Leichenteile zuordnen, registrieren und an eine zentrale Untersuchungsstelle schicken.

12:04 Uhr

Die Lufthansa will Hinterbliebene der Germanwings-Flugzeugkatastrophe am Donnerstag (26.03.) mit Sonderflügen nach Südfrankreich bringen. Geplant seien Verbindungen von Düsseldorf nach Marseille sowie von Barcelona nach Marseille, sagte
Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr. Zuvor hatte er mit Hunderten Mitarbeitern des Unternehmens bei einer Schweigeminute um die 150 Todesopfer des Absturzes getrauert. Im Fokus stehe nun weiterhin die Hilfe für Angehörige, sagte Spohr. Im
Laufe des Tages wollte er nach Düsseldorf reisen.

11:51 Uhr

Einen Tag nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Südostfrankreich sind weiter alle Hypothesen zur Ursache des Crashs auf dem Tisch. Das sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve. "Man muss die Untersuchung abwarten", betonte Cazeneuve. Noch am Vormittag sollte die Analyse des in Paris eingetroffenen ersten Flugschreibers des abgestürzten Airbus A320 beginnen.

11:09 Uhr

Mehrere Airlines und Flughäfen haben am Mittwoch um 10.53 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer des Germanwings-Absturzes gedacht. Neben Lufthansa haben sich auch Germanwings und die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn daran beteiligt. "Als Zeichen der Anteilnahme werden die Menschen im Terminal gebeten, einen Moment innezuhalten", sagte der Düsseldorfer Flughafensprecher dazu. Um 10.53 Uhr war am Vortag der Airbus der Lufthansa-Tochter Germanwings mit 150 Menschen an Bord in den französischen Alpen verunglückt.

9:29 Uhr

Die Bergung der Opfer des Germanwings-Absturzes wird nach Einschätzung des Polizeichefs der Region sehr schwierig werden. "Wir sind hier im Hochgebirge", sagte Polizeigeneral David Galtier. "Das Wichtigste ist, das Gebiet abzusichern und die
Leichen zu bergen." Insgesamt seien 500 französische Einsatzkräfte vor Ort. Das Absturzgebiet sei etwa so groß wie zwei Fußballfelder, fügte er hinzu. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, etwa 50 Spezialkräfte seien zu Fuß unterwegs zum Unfallort. Sie seien am Abend aufgebrochen und hätten in der Nacht biwakiert. Wann die Opfer geborgen werden können, sei unklar.

9:16 Uhr

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen werden am Mittwoch (25.03.) erste Angehörige der Opfer in Seyne-les-Alpes erwartet. Für sie werde ein Ort der Stille eingerichtet, sagte Innenministeriumssprecher Pierre-Henry Brandet. Der Airbus A320 war am 24. März in der Nähe des Ortes zerschellt. Angaben der Präfektur Digne-les-Bains zufolge sollte die Notfalleinrichtung ab 9 Uhr einsatzbereit sein. Deutsch- und spanischsprachige Dolmetscher seien vor Ort.

9:10 Uhr

An Bord der in Südfrankreich abgestürzten Germanwings-Maschine waren mindestens zwei Menschen aus Niedersachsen. Dies teilte ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums unter Berufung auf vorläufige Erkenntnisse des Bundeskriminalamtes mit.

9:09 Uhr

Der erste gefundene Flugschreiber der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine ist beschädigt. Das Gerät sei "beschädigt, aber verwertbar", sagte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve dem Sender RTL. Nähere Informationen über die Beschädigung gab es zunächst nicht. Bei dem gefundenen Flugschreiber soll es sich um den Cockpit Voice Recorder (CVR) handeln, der Geräusche und Gespräche im Cockpit aufzeichnet. Nach der zweiten Blackbox wird noch an der Absturzstelle gesucht.

8:18 Uhr

In den südfranzösischen Alpen sind am Mittwochmorgen (25.03.) kurz vor 8 Uhr mehrere Hubschrauber zur Absturzstelle der Germanwings-Passagiermaschine gestartet. Die Bergungsteams hatten die Arbeiten in der Nacht unterbrochen. Die schwer zugängliche Unglücksstelle liegt auf etwa 1500 Metern Höhe. Die Ursache des Unglücks ist weiterhin unklar.

7:04 Uhr

Angehörige und Luftfahrtexperten stehen nach dem Absturz des Germanwings-Airbus in den französischen Alpen vor einer großen Frage: Warum? Unter den 150 Menschen in dem Flugzeug sind 67 Deutsche sowie Spanier, Briten, Dänen, Japaner, Australier, Israelis, Kolumbianer, Argentinier und Mexikaner gewesen.
Nach Radio Hamburg Informationen sind möglicherweise auch zwei Hamburger an Bord der Maschine gewesen.

7:01 Uhr

Die Wucht des Aufpralls hat die Unglücksmaschine von Germanwings nach Aussage von Rettungskräften in kleinste Trümmer zerbersten lassen. "Alles ist pulverisiert. Man kann nichts mehr auseinanderhalten. Man sieht nichts, man kann nicht einmal ein Flugzeug darin erkennen", sagte Feuerwehr-Leutnant Éric Sapet der französischen Zeitung "Le Monde" über den Anblick an der Absturzstelle in den französischen Alpen. Der Lokalpolitiker Richard Bertrand aus dem nahe gelegenen Dorf Vernet sagte: "Das größte, das ich erkennen konnte, hatte die Größe eines Auto-Kotflügels, nicht größer."

5:58 Uhr

Der Flugexperte und ehemalige Airline-Chef Niki Lauda glaubt, ein überraschendes Problem habe die Piloten handlungsunfähig gemacht: "Acht Minuten sind in so einem Zustand irrsinnig lang. Deswegen wundert es mich, dass keiner der Piloten mit der Flugkontrolle geredet hat", sagte Lauda im ORF.

5:27 Uhr

Erste Informationen zum Ablauf des Unglücks erwarten die Ermittler von einem Flugschreiber, der bereits geborgen wurde. Unterdessen machten sich 65 Bergungskräfte zu Fuß in das unwegsame Gebiet an der Absturzstelle auf. Sie sollten bei schlechtem Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen in der Bergregion campieren. Die Gendarmerie will am frühen Morgen zwischen 5:30 und 6:00 Uhr mit Hubschraubern eine Gebirgsstaffel von 30 Polizisten in dem zerklüfteten Tal absetzen, in dem die Flugzeugtrümmer liegen.

5:14 Uhr

Mittwoch (25.03.)

Unter den 150 Menschen an Bord des abgestürzten Germanwings-Flugzeugs waren wohl auch Opfer aus Großbritannien, Dänemark, Australien, Israel, Mexiko, Kolumbien und Argentinien. Es sei "wahrscheinlich", dass einige Briten in dem Airbus A320 gewesen sind, sagte der britische Außenminister Philip Hammond. Darunter sei wohl auch eine Frau und ihr Baby aus Nordengland. Über die Gesamtzahl britischer Opfer wollte er am Dienstag nicht spekulieren.

21:31 Uhr

Bei Germanwings fallen nach der Flugzeugkatastrophe in den Alpen etliche Verbindungen aus. Die Lufthansa erklärt, einige Crews hätten ihren Dienst aus persönlichen Gründen nicht angetreten. Und bestätigt ein technisches Problem am Tag vor dem Unglück.

20:05 Uhr

Nach dem Flugzeugunglück in Frankreich will der Fußball-Drittligist MSV Duisburg die Einnahmen aus dem Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend den Angehörigen der Schüler und Lehrer aus Haltern sowie der Schule spenden. In der über Südfrankreich abgestürzten Unglücksmaschine waren 16 Schüler und 2 Lehrerinnen aus einem Gymnasium der Stadt. "Wir möchten heute, in dieser für die Angehörigen und Freunde so unfassbar schweren Stunde, versuchen, ein klein wenig von diesem Trost weiter zu geben", heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

20:01 Uhr

Die von Frankreich eingesetzten zehn Helikopter haben die Suche am Absturzort der Germanwings-Maschine nach Einbruch der Dunkelheit für die Nacht eingestellt. Sie sollten nach Sonnenaufgang ihre Flüge wieder aufnehmen, teilten die Behörden mit. In dem äußerst schwer zugänglichen Absturzgebiet in den Alpen hätten Helikopter zuvor noch fünf Gendarmen für die Nacht abgesetzt, sagte ein Gendarmerie-Oberstleutnant der Nachrichtenagentur AFP. 

20:00 Uhr

Nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine auf der Route Barcelona-Düsseldorf hat die Fluggesellschaft einen Flug von Madrid nach Düsseldorf kurzfristig abgesagt. Wie die staatliche spanische Nachrichtenagentur Efe am Dienstag berichtete, wurden an den Abfertigungsschaltern des Madrider Flughafens "operative Gründe" für die Streichung genannt. Der Flug solle möglichst bald nachgeholt werden, hieß es. Passagiere seien aufgefordert worden, sich nach Unterkünften umzuschauen.

19:39 Uhr

Am Mittwoch will die Schule in Haltern der Absturzopfer gedenken. Der Schulunterricht werde nicht ausfallen, sagte Bürgermeister Bobo Klimpel am Dienstag. "Es wird aber Gelegenheit geben, dass die Schüler über das Schreckliche sprechen können." Geplant sei eine Veranstaltung in der Aula. Auch Seelsorger seien vor Ort.

19:12 Uhr

auch in Deutschland sind die Flaggen auf Halbmast

18:57 Uhr

Neben 67 Deutschen sind zwischen 42 und 45 Menschen mit spanischen Namen und 39 Menschen mit türkischem Namen unter den Passagieren des Flugs 4U 9525

18:54 Uhr

Die Identifikation und Rückführung der bereits geborgenen Leichen soll morgen beginnen, berichtet RTL France.

18:53 Uhr

Weil die Trümmerteile der Germanwings-Maschine über eine Fläche von rund einem Hektar verteilt sind, sagte der Sprecher der französischen Polizei, dass die Bergung der Toten mehrere Tage dauern könnte.

18:33 Uhr

Programmänderung bei ProSieben:

18:11 Uhr

Trauer am Joseph-König-Gymnasium: Eine Schulklasse aus dem nordrhein-westfälischen Ort Haltern war an Bord der verunglückten Germanwings-Maschine.

17:56 Uhr

Laut Medienberichten soll nach Angaben des französischen Innenministeriums der Flugschreiber der abgestürzten Germanwings-Maschine gefunden worden sein. Er könnte Hinweise auf die Unfallursache geben.

17:18 Uhr

Die Piloten der Lufthansa sehen nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich zunächst von weiteren Streikdrohungen ab. "Der Arbeitskampf ist für uns aktuell kein Thema mehr", sagte der Sprecher der Vereinigung Cockpit, Jörg Handwerg, dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Nach der Absturzkatastrophe "reden wir über ganz andere Themen".

17:04 Uhr

Das DFB-Team hat gerade bekannt gegeben, dass die Mannschaft in Gedenken an den Flugzeugabsturz im Länderspiel gegen Australien am Mittwoch mit Trauerflor aufläuft

16:51 Uhr
16:48 Uhr

Das in Südfrankreich abgestürzte Flugzeug der deutschen Linie Germanwings liegt nach Angaben eines französischen Abgeordneten komplett in Trümmern. "Das Flugzeug ist total zerstört", schrieb Christophe Castaner, Abgeordneter der Region Alpes-de-Haute-Provence, am Dienstag bei Twitter. Er habe die Unfallstelle gemeinsam mit Innenminister Bernard Cazeneuve überflogen. "Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Körpern."

16:39 Uhr

Das in Südfrankreich verunglückte Germanwings-Flugzeug hat einem Augenzeugen zufolge möglicherweise eine Felswand getroffen. Ein Anwohner aus der Region Alpes-de-Haute-Provence habe die Trümmer von einem Gebirgspass aus gesehen, berichtete die Zeitung "La Provence" am Dienstag. "Von da oben konnte ich die Trümmer sehen. Ich habe keinen Zweifel, dass das Flugzeug gegen die Felswand geprallt ist", zitiert die Zeitung den Einwohner.

16:38 Uhr

Unter den Passagieren der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine sind 16 Schüler und zwei Lehrer aus Nordrhein-Westfalen gewesen. Das Joseph-König-Gymnasium im westfälischen Haltern wurde geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab gebildet. Polizei und Feuerwehr fuhren am Nachmittag vor. Schüler legten Blumen nieder. 

Die Minuten vor dem Absturz

Nach ersten Erkenntnissen habe das Flugzeug nach dem Start um 10:01 Uhr seine Reisehöhe um 10:35 Uhr erreicht. Nur einer Minute später habe das Flugzeug diese wieder verlassen und habe sich acht Minuten im Sinkflug befunden. Der Kontakt des Flugzeuges zum französischen Radar und den französischen Fluglotsen ist um 10:53 Uhr auf einer Höhe von 6.000 Fuß abgebrochen. Das Flugzeug ist dann verunglückt. Zur Absturzursache ist momentan noch nichts bekannt, sagte ein Sprecher.  

Details zu Flugzeug und Kapitän

Nach Aussagen von Thomas Winkelmann, dem Sprecher der Geschäftsführung Germanwings, habe der letzte Routinecheck des Flugzeuges am Montag (23.03.) in Düsseldorf durch Lufthansa Technik stattgefunden. Der letzte C-Check, der große Check, habe planmäßig im Jahr 2013 stattgefunden. Bei dem Kapitän handele es sich um einen erfahrenen Kapitän, der seit zehn Jahren für Lufthansa und Germanwings arbeitete und etwas über 6.000 Flugstunden mit dem abgestürzten Flugzeugtyp A320 hatte.

 

Information der Angehörigen

Das Team von Germanwings ist in Düsseldorf unterwegs, um Angehörige zu informieren. Die Informationen zu den Passagieren sollen zuerst an die Angehörige gehen. Erst dann werde die Namensliste öffentlich bekannt gegeben.

Aufklärung der Unfallursache

Außerdem ist ein Team der Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Technik auf dem Weg zur Absturzstelle, um am Absturzort schnellstmöglich die Ursachen des Unfalls zu ermitteln.

Lufthansa äußert sich bei Twitter

Die Deutsche Lufthansa hat sich über Twitter zum Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich geäußert. "Wir wissen noch nicht genau, was mit Flug 4U 9525 geschehen ist. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden unserer Passagiere und Crews von 4U 9525. Wenn sich die Befürchtungen bestätigen sollten, ist dies ein schwarzer Tag für Lufthansa. Wir hoffen, Überlebende finden zu können", schrieb Vorstandschef Carsten Spohr via Twitter.

Vermutlich keine Überlebenden

Absturzort sei in der Nähe Barcelonnette im Département Alpes-de-Haute-Provence, berichtete AFP. Es seien Trümmerteile gefunden worden. Die Gegend befindet sich rund 100 Kilometer nordwestlich von Nizza. Innenminister Bernard Cazeneuve sei auf dem Weg zum Unfallort, sagt Premier Manuel Valls "Le Figaro" zufolge. Es habe vermutlich keine Überlebenden gegeben, sagte Präsident François Hollande.

144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder waren laut einer Twitter-Meldung von Germanwings zufolge an Bord. Die französische Zeitung "Le Figaro" berichtete, die Maschine sei gegen 11:20 Uhr vom Radar verschwunden. Die Maschine vom Typ A320 hat in der Basisausstattung 180 Sitze. Germanwings ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG. Gemeinsam mit der Flotte der Lufthansa-Tochter Eurowings soll sie künftig Direktverkehre in ganz Europa anbieten.

Um 14 Uhr soll es am Flughafen Düsseldorf eine Pressekonferenz geben, wo nähere Details bekannt gegeben werden. Die Homepage von  Germanwings ist aktuell überlastet.

Krisen-Telefonnummer eingerichtet

Das Auswärtige Amt hat unter der Telefonnummer 030/5000 3000 eine Krisen-Hotline für Betroffene des Flugzeugabsturzes eingerichtet. Das Ministerium steht "in engstem Kontakt" zu den französischen Behörden. Auch Germanwings hat eine kostenlose Hotline geschaltet, wo sich Angehörige der Fluggäste melden können: 0800 / 11 33 55 77.

Traurige Bilanzen mit über 100 Toten

Die schwersten Unglücke im Luftverkehr

  • Dezember 2014

    Ein Airbus A320 der AirAsia stürzt auf dem Weg von Indonesien nach Singapur in die Javasee vor Borneo. Alle 162 Menschen an Bord kommen ums Leben.

  • Juli 2014

    Malaysia Airlines MH17 stürzt über dem Kampfgebiet in der Ostukraine ab, aller Wahrscheinlichkeit nach ist sie von einer Rakete abgeschossen worden. 298 Menschen an Bord kommen um. 

  • Juli 2014

    Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Mali sterben alle 116 Menschen an Bord, darunter vier Deutsche. Das Flugzeug vom Typ MD83 war von Ouagadougou (Burkina Faso) nach Algerien unterwegs. 

  • März 2014

    Flug MH370 der Malaysia Airlines mit 298 Menschen an Bord verschwindet auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich vom Radar. Die wochenlange Suche nach der vermuteten Absturzstelle der Boeing 777-200 im Indischen Ozean bleibt ohne Erfolg.

  • Juni 2012

    Eine McDonnell Douglas MD-83 mit 153 Passagieren stürzt in ein dicht besiedeltes Wohnviertel der nigerianischen Metropole Lagos. Alle Insassen und mindestens 10 Menschen an Land kommen ums Leben.

  • April 2012

    Ein Linienflugzeug vom Typ Boeing 727 stürzt nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ab. Alle 127 Insassen sterben.

  • Juli 2010

    Eine pakistanische Passagiermaschine vom Typ Airbus A321 stürzt beim Landeanflug auf Islamabad ab. Alle 152 Menschen an Bord werden getötet.

  • Mai 2010

    Beim Absturz eines Airbus A330-200 während des Landeanflugs
    in der libyschen Hauptstadt Tripolis kommen 103 Menschen ums Leben.
    Nur ein neunjähriger Junge überlebt das Unglück.

  • 15. Juli 2009

    Beim Absturz einer russischen Maschine auf ein Dorf im Iran kommen alle 168 Menschen an Bord ums Leben. Die Tupolew 154 der Caspian Airlines hatte kurz nach dem Start Feuer gefangen.

  • 30. Juni 2009

    Ein A310 der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia mit 153 Menschen an Bord stürzt im Landeanflug auf die Komoren in den Indischen Ozean. Nur eine Zwölfjährige überlebt.

  • 1. Juni 2009

    Ein französisches Verkehrsflug stürzt über dem Atlantik ab. An Bord des Fluges AF 447 von Rio de Janeiro nach Paris sind 228 Menschen, darunter 28 Deutsche. Niemand überlebt.

(dpa/mgä/ste/aba)

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