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Radio Hamburg

Neuster Ermittlungsstand

Wer war der Co-Pilot der Germanwings-Maschine?

Hamburg, 26.03.2015
Germanwings, Flieger, Pressebild

Warum hat der Co-Pilot die Maschine absichtliche abstürzen lassen?

Nachdem jetzt bekannt wurde, dass der Co-Pilot das Germanwings-Flugzeug offensichtlich abstürzen ließ, fragen sich viele: wer war der Mann hinterm Steuer?

Der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat nach Erkenntnissen der Ermittler zum Zeitpunkt der Katastrophe allein im Cockpit gesessen und bewusst den Sinkflug eingeleitet. Das hat die Marseiller Staatsanwaltschaft eben auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Der Pilot hatte zuvor das Cockpit verlassen, um auf die Toilette zu gehen. Anschließend konnte er nicht ins Cockpit zurück. Auf dem Stimmenrekorder soll zu hören sein, wie der Pilot von draußen gegen die Tür hämmert, aber nicht reingelassen wird. Er soll sogar versucht haben, die Tür einzutreten. Jetzt fragen sich viele: Wer war dieser Mann, der anscheinend für den Tod von 150 Menschen verantwortlich ist?

Co-Pilot der Germanwings-Maschine

Der Co-Pilot hieß Andreas und war 28 Jahre alt. Er kam aus Montabaur in Rheinland-Pfalz. Laut Lufthansa war er seit 2013 im Dienst von Germanwings und hatte bisher 630 Flugstunden - er war also noch nicht so lange im Cockpit. Was ihn zu dieser Tat getrieben haben könnte, wird jetzt die zentrale Frage der Ermittlungen sein. Bisher gibt es dazu keine Informationen.

Kein terroristischer Hintergrund

Der Co-Pilot hatte nach Darstellung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière kein terroristisches Motiv. Es gebe nach derzeitigem Erkenntnisstand "keine Hinweise auf einen irgendwie gearteten terroristischen Hintergrund", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin.  Die deutschen Sicherheitsbehörden hätten bereits am Tag des Absturzes routinemäßig in den Informationenssystemen von Polizei und Nachrichtendiensten eine Abfrage vorgenommen, um die Besatzung mit Blick auf mögliche terroristische Verbindungen zu überprüfen. "Wir haben alle überprüft." Die Ergebnisse seien allesamt negativ ausgefallen. Dies betreffe auch den Copiloten, sagte de Maizière.

(dpa/iw/kru)

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