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Radio Hamburg

Germanwings-Zwischenbericht

Copilot probte den Absturz beim Hinflug

Le Bourget, 06.05.2015
RHH - Expired Image

Germanwings-Flug 9525 stürzte am 24. März in Frankreich ab.

Der von der französischen Flugsicherheitsbehörde (BEA) verfasste Zwischenbericht über den Germanwings-Absturz liefert neue Erkenntnisse.

Laut des am Mittwoch (06.05.) veröffentlichten Berichts hat der Copilot des Unglücksflugs mit 150 Toten den Absturz bereits auf dem Hinflug von Düsseldorf nach Barcelona geprobt. Dabei soll der 27-Jährige den Autopiloten mehrfach für einige Sekunden auf eine zu niedrige Flughöhe eingestellt haben. Erst beim Rückflug kam es dann jedoch zu der Tragödie, dass die Maschine gegen einen Berg prallte und unter anderem 72 Deutsche in den Tod riss.

Krankheitsgeschichte

Der Bericht gibt darüber hinaus Aufschluss über die Krankenakte des Copiloten. So war in der Pilotenlizenz vermerkt, dass er wegen Depressionen behandelt worden ist. Sein Flugtauglichkeitszeugnis sei deshalb vom flugmedizinischen Zentrum der Lufthansa im April 2009 nicht verlängert worden. Erst Ende Juli desselben Jahres wurde er demnach für tauglich erklärt. 

Die BEA arbeitet unabhängig von der strafrechtlichen Aufarbeitung und die jetzt vorgelegte Darstellung des genauen Ablaufs des Flugs ist dabei nur ein erster Schritt. Eine Fragen sind jedoch immer noch offen und so wird der endgültige Bericht wahrscheinlich erst nach einem Jahr bereit stehen. 

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(dpa/tsa)

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