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Radio Hamburg

Höchste Sicherheitsstufe

Brüssel steht wegen Terrorwarnung still

Brüssel, 21.11.2015
Brüssel, Terror, Militär

Das belgische Militär zeigt in Brüssel erhöhte Präsenz.

Belgiens Hauptstadt Brüssel steht an diesem Samstag (21. November) still. Die Behörden haben aufgrund erhöhter Terrorgefahr den U-Bahn-Verkehr stillgelegt.

Keine U-Bahnen, keine Großveranstaltungen – in Brüssel geht die Angst um. Nach den Pariser Anschlägen führen die Spuren nach Belgien. Die Behörden reagieren und heben die Terrorwarnung für die Hauptstadt Brüssel auf die höchste Stufe an.

Unmittelbare Bedrohung

Sicherheitsstufe 4 bedeutet "eine ernste und unmittelbare" Bedrohung, wie das nationale Krisenzentrum in der Nacht zu Samstag (21. November) mitteilte. Vorausgegangen sei eine „neue Beurteilung“ der Lage. Die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Von den Verkehrseinschränkungen in der belgischen Hauptstadt waren vorerst nur die U-Bahnen betroffen. Die Busse und Straßenbahnen fuhren.

Öffentliche Plätze sollen gemieden werden

Nach der islamistischen Terrorserie in der französischen Hauptstadt Paris von vergangener Woche führen die Spuren auch nach Belgien. Der mutmaßliche Organisator der Attentate, Abdelhamid Abaaoud, war Belgier mit marokkanischen Wurzeln und lebte früher in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek.

Ein Sprecher des belgischen Krisenzentrums sagte im belgischen Radio: "Die Empfehlungen an die Bevölkerung sind sehr einfach: Wir bitten darum, Plätze mit vielen Menschen in der Hauptstadtregion Brüssel zu vermeiden, also Konzerte, Großereignisse, Bahnhöfe, Flughäfen und den öffentlichen Personennahverkehr." Das Krisenzentrum riet auch, keine Fußballspiele der ersten und zweiten Liga am Wochenende auszutragen. Im Rest Belgiens gilt weiterhin die Sicherheitsstufe 3, was eine „mögliche und wahrscheinliche“ Bedrohung bedeutet.

Auch beim Zugverkehr gab es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. So patroullierte das Militär in den großen Brüsseler Bahnhöfen sowie am Brüsseler Flughafen. Zuletzt herrschte ein ähnlicher Ausnahmezustand in Brüssel im Mai 2014. Damals erschoss ein Islamist vier Menschen in einem jüdischen Museum.

(dpa/slu)

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