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Radio Hamburg

Terror in Paris

Frankreich greift IS an - Suche mit Foto nach Verdächtigem

Paris/Hamburg, 15.11.2015
RHH - Expired Image

Abdeslam Salah aus Belgien wird von der französischen Polizei im Zusammenhang mit den Anschlägen in Paris gesucht.

132 Tote, eine Fahndung mit Foto und Luftangriffe auf IS: Die wichtigsten Informationen zu den Terroranschlägen in Paris im Überblick:

Die Welt trauert. Nach den Terroranschlägen am Freitag (13.11) in Paris ist ganz Frankreich schockiert und verunsichert. Die französische Regierung und Polizei wollen nun schnelle Ermittlungsergebnisse vorweisen. Seit Sonntagnacht (15.11.) bombardiert die französische Luftwaffe die IS-Hochburg Rakka in Syrien.

Desweilen suchen Behörden inzwischen mit Hochdruck nach Salah Abdeslam. Laut Ermittlerkreisen ist er einer von drei Brüdern, die in die Mordanschläge verwickelt sind. Einer von Abdeslams Brüdern wurde in Belgien festgenommen, der andere wurde am Freitag bei den Attacken getötet.

Die Fakten:

132 Tote, mehr als 350 Verletzte
103 Leichen konnten bislang identifiziert werden
Unter den Todesopfern ist ein Deutscher aus München
Präsident Hollande will den Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern

Dreitägige Staatstrauer in Frankreich angeordnet
Französische Polizei veröffentlicht Foto von Terrorverdächtigem nach dem gefahndet wird
Behörden bestätigen: Zwei weitere Selbstmordattentäter sind Franzosen

Französische Luftwaffe bombardiert IS-Hochburg Rakka in Syrien

DFB-Team schockiert - Doch das Spiel gegen Niederlande findet statt

Polizei sucht Verdächtigen

Die französische Polizei sucht mit einem Fahndungsfoto nach einem Belgier der verdächtigt wird, in die Attentate von Paris "verwickelt" zu sein. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um Abdeslam Salah, einen 26-Jährigen Belgier. Er sei 1,75 Meter groß und habe braune Augen. Salah sei gefährlich, wer Informationen zu seinem Aufenthalt habe, solle umgehend die Polizei anrufen.

Weitere Attentäter identifiziert

Französische Ermittler haben offenbar zwei weitere Selbstmordattentäter formell als Franzosen identifiziert. Die beiden Männer waren 20 und 31 Jahre alt und wohnten in Belgien, wie der Pariser Staatsanwalt François Molins am Sonntag mitteilte. Den Angaben zufolge war der 20-Jährige einer der Attentäter, die sich am Fußballstadion Stade de France in die Luft sprengten. Der andere sei für den Anschlag im Restaurant "Comptoir Voltaire" im Osten von Paris verantwortlich.
Damit waren mindestens drei der sieben toten Attentäter Franzosen. Zuvor war bereits ein 29-Jähriger Franzose als einer der Angreifer im Pariser Musikklub "Bataclan" identifiziert worden.

Fehlalarm im Pariser Zentrum

Schussähnliche Geräusche lösten am Sonntagabend (15.11.) Panik im Pariser Zentrum am Platz der Republik aus. Dort befanden sich etwa 10.000 bis 15.000 Menschen um ein Zeichen gegen den Terror zu setzen. Es handelte sich allerdings um einen falschen Alarm. Nach Angaben der Polizei geriet die Menge offenbar wegen explodierender Feuerwerkskörper in Panik.

Nach türkischen Angaben konnte am Freitag (13.11.) in Istanbul ein großer geplanter Anschlag verhindert werden. Fünf Verdächtige wurden festgenommen.

Unterdessen wurde bekannt, dass das Fußballspiel Deutschland gegen Niederlande wie geplant am Dienstag (17.11.) in Hannover stattfinden wird.

Luftangriffe auf IS

Die französische Luftwaffe hat am Sonntag (15.11.) die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. Die Bombardements richteten sich offenbar gegen die IS-Hochburg Al-Rakka. Dabei sollen zehn Kampfflugzeuge zwanzig bomben abgeworfen haben.

Welt fühlt mit Paris - Friedenshymne "Imagine" aktueller den je - #prayforparis

(apr)