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Radio Hamburg

Anschläge in der Türkei

Zahl der Toten in Ankara auf 122 gestiegen

Ankara/Istanbul, 11.10.2015
RHH - Expired Image

Wer hinter der grausigen Tat steckt, bei der mindestens 122 Menschen ums Leben kamen, ist bis jetzt noch unklar.

Die Zahl der Toten nach den Anschlägen in Ankara am Samstagmorgen (10.10) ist auf 122 gestiegen. Weitere Hunderte sind verletzt.

Um etwa 10 Uhr Ortszeit erschütterten zwei Explosionen nur wenige Minuten hinter einander einen Bahnhof in der türkischen Hauptstadt Ankara. Eben noch demonstrierten Tausende Menschen friedlich gegen die türkische Regierung als urplötzlich erst die eine Bombe, dann die andere Bombe gezündet wird. Laut Angaben der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP sind dabei mindestens 122 Menschen kommen ums Leben und über 500 werden verletzt. Wer hinter der Tat steckt, ist immer noch unklar. Die türkische Regierung hat noch keine Hinweise auf die Attentäter. Regierungschef Ahmet Davutoğlu verdächtigt die verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die Terrororganisation IS oder die linksextreme DHKP-C, die Anschläge verübt zu haben.

Ein "barbarischer Angriff"

"Wir verurteilen diesen abscheulichen Angriff auf das Schärfste.", hieß es. Der Ko-Vorsitzende der prokurdischen Partei HDP, Selahattin Demirtas, sprach von einem "barbarischen Angriff". Nachdem ein zweijähriger Waffenstillstand zwischen der Regierung und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Juli gescheitert war, eskaliert im Südosten der Türkei mehr und mehr die Gewalt. Nach den zwei Bombenexplosionen wird in der Türkei der Opfer des Anschlags gedacht. Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.

Protestzüge nach Attentat auch in Hamburg

Noch am Samstag gingen zahlreiche Menschen nach dem Attentat auf die Straßen. In Istanbul versammelten sich über zu 10.000 Menschen, um gegen die Regierung zu demonstrieren und warfen ihr eine Mitschuld an dem Attentat vor. Auch in Hamburg gab es einen Protestzug, der sich vom Hauptbahnhof zum Türkischen Generalkonsulat im Stadtteil Rotherbaum zog.

Dieses Video zeigt eine der Explosionen

(dpa/jmü)

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