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Radio Hamburg

Australien: Während eines Videotelefonats

Flüchtling zündet sich an

Sydney, 20.10.2015
RHH - Expired Image

Demonstration in Melbourne für die Rechte von Flüchtlingen.

Ein Flüchtling aus Afghanistan hat sich in Australien während eines Videotelefonats mit Benzin übergossen und anschließend angezündet. 

Zwei Mitarbeiterinnen der Flüchtlingshilfe-Organisation "Refugee Rights Action Network" versuchten während des Telefonats, den 30-Jährigen von seinem Vorhaben abzubringen, wie sie der Zeitung "The Age" berichteten. Sie alarmierten die Polizei, ehe die Leitung abbrach.

Dramatische Situation

Die Leiche wurde wie jetzt erst bekannt wurde bereits am Sonntag (18.10.) in der Nähe von Melbourne gefunden.  Der Mann war seit drei Jahren mit einem vorübergehenden Visum in Australien. Er fürchtete, abgeschoben zu werden. "Mein Verbrechen ist, dass ich ein Flüchtling bin", schrie er nach Angaben der Mitarbeiterinnen, ehe er sich umbrachte.

Australien hat eine strikte Flüchtlingspolitik. Nur, wer sich aus einem Flüchtlingslager im Ausland um Asyl bewirbt, hat Chancen. Alle, die selbst per Boot nach Australien flüchten, werden zur Umkehr gezwungen oder in Flüchtlingslager gebracht. Die Lager unterhält Australien in bitterarmen Nachbarländern wie Papua-Neuguinea oder Nauru im Pazifik. Flüchtlinge warten dort oft jahrelang, und werden bei erfolgreichen Asylantrag in Länder wie Kambodscha gebracht.

(dpa/aba)

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