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Radio Hamburg

Netflix-Doku deckt Ermittlungsfehler auf

Verurteilter Mörder soll freigelassen werden

Brendan Dassey, Netflix

Dassey wurde 2007 zu lebenslanger Haft verurteilt. 

Netflix kann so einiges: Jetzt ist eine Netflix-Doku sogar dafür verantwortlich, dass ein Richter die Freilassung eines lebenslang Verurteilten anordnete.

Dass Netflix erfolgreiche Serien und Dokus am laufenden Band produziert, ist bereits bekannt. Derzeit zieht die Doku "Making a Murderer" die Zuschauer in den Bann. In der Doku-Serie geht es um Steven Avery, der 2007 gemeinsam mit seinem Neffen Brendan Dassey nach dem Mord an einer Fotografin zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.

Nun soll Dassey aber innerhalb von 90 Tagen freigelassen werden, sollte der Fall nicht neu aufgerollt werden. Dies ordnete ein Richter in Wisconsin nun an. Grund dafür ist kurz gesagt die Netflix-Doku "Making a Murderer".

Ermittlungsfehler aufgedeckt

Bei der Produktion deckte die Doku schwere Ermittlungsfehler auf. Konkret ginge es um schlampige Ermittlungsarbeit bis hin zu Manipulation. Unter anderem sei der damals erst 16-Jährige Dassey ohne den Beistand eines Erwachsenen vernommen worden. Seine Aussagen waren der Hauptgrund für die Verurteilung der beiden Männer. Die Aussagen von damals seien aber unzulässig gewesen: Dem damals 16-Jährigen seien falsche Versprechungen gemacht worden, die Befragung ohne Eltern oder Anwälte sei unzulässig gewesen. 

Petition von 130.000 Menschen unterschrieben

Die Netflix-Seire hatte für großes Aufsehen gesorgt: Eine Petition an das Weiße Haus wurde von rund 130.000 Menschen unterzeichnet, in der die Begnadigung der Verurteilten gefordert wurde.

Vor wenigen Wochen gab Netflix bekannt, dass es von "Making a Murderer" auch eine zweite Staffel geben wird. 

(dpa/asc)

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