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Radio Hamburg

Putschversuch in der Türkei

265 Tote und 1154 Verletze nach Putschversuch

Ankara, 16.07.2016
Putsch, Ankara, Türkei

In der Nacht zu Samstag (16.07) gab es in der Türkei einen Putschversuch.

Bei einem Putschversuch in der Türkei sind nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anaddolu mindestens 265 Menschen getötet worden, 1154 weitere wurde verletzt. 

Die Zahl der Toten bei dem Putschversuch in der Türkei ist nach Regierungsangaben auf insgesamt 265 gestiegen. Bei 161 der Toten handelt es sich laut Ministerpräsident Binali Yildirim um regierungstreue Sicherheitskräfte oder Zivilisten. Hinzu
kommen 104 getötete Putschisten, wie es am Samstag aus Regierungskreisen hieß. Yildirim sagte, 1140 Menschen seien verletzt und 2839 Putschisten aus den Reihen der Streitkräfte festgenommen worden. Die Festnahmen dauerten an.

Schwere Explosionen

Es gab schwere Explosionen, darunter am Parlament in der Hauptstadt Ankara. Auch am Morgen war die Lage noch unübersichtlich. Im Morgengrauen noch waren in Istanbul Schüsse und Explosionen zu hören.

Die Bundesregierung verlangte, die demokratische Ordnung in der Türkei zu respektieren, wie es in einer Erklärung von Regierungssprecher Steffen Seibert hieß. Das Auswärtige Amt riet allen Deutschen in Ankara und in Istanbul zu "äußerster Vorsicht". Erdogan sagte, bei den Putschisten handele es sich um eine Minderheit in den Streitkräften. "Wir haben mit der Operation begonnen, das Militär vollständig zu säubern. Und wir werden diese Operation weiterführen."

1563 Festnahmen

Laut jüngsten Informationen aus Kreisen der Regierung wurden nach dem Umsturzversuch inzwischen 2839 mutmaßliche Teilnehmer des Putsches aus den Reihen der Streitkräfte festgenommen. Fünf Generäle und 29 Oberste seien ihrer Posten enthoben worden.

Die Regierung in Ankara bezeichnete den Versuch von Teilen des Militärs, die Macht an sich zu reißen, als gescheitert. In der Nähedes Präsidentenpalastes in Ankara gebe es aber noch Probleme, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Morgen am Atatürk-Flughafen in Istanbul. In der Nähe des Palastes sollen Kampfjets Bomben abgeworfen haben.

Demonstration vor Konsulat in Hamburg

In  der Nacht zu Samstag versammelten sich rund 1500 Menschen vor dem türkischen Generalkonsulat in Hamburg-Rotherbaum. Die Teilnehmer sind vermutlich dem regierungstreuen Lager zuzuordnen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Insgesamt sei die Versammlung friedlich verlaufen. Nach einer Ansprache eines Konsulatsmitarbeiters hätten die Teilnehmer Beifall geklatscht. Gegen 3.00 Uhr war die Veranstaltung beendet, so der Sprecher.

(dpa)

In der Nacht zu Samstag (16.07) gab es in der Türkei einen Putschversuch.

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