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Humanitäre Katastrophe in Ost-Afrika

Hamburg, 13.06.2017
Kind Jemen

Der Jemen steht vor der größten humanitären Katastrophe des Landes. Hunger und jetzt auch Cholera bedrohen die Menschen aber auch in ganz Ost-Afrika, vor allem Kinder. So könnt Ihr helfen.

Das Hamburger Abendblatt macht am Dienstag (13.06.) mit einer außergewöhnlichen Titelseite ihrer Print-Ausgabe aufmerksam: "Manchmal gibt es Wichtigeres als Nachrichten" steht da und die Kollegen haben mehr als recht. Denn damit machen sie aufmerksam auf die humanitäre Katastrophe im afrikanischen Jemen und in ganz Ost-Afrika.

Dramatische Szenen

Die humanitäre Lage im Jemen und in Ost-Afrika wird nach dem Ausbruch der Cholera immer dramatischer. Zudem steht das Land, das von einem schweren bewaffneten Konflikt gezeichnet ist, am Rande einer Hungersnot. Der Cholera-Ausbruch hat innerhalb von nur rund vier Wochen bis jetzt mindestens 789 Menschen getötet, 101.820 Menschen weisen inzwischen die typischen Symptome der Durchfallerkrankung auf und gelten als Verdachtsfälle. "Die Zahlen steigen täglich. Die Helfer von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond sind rund um die Uhr im Einsatz, sie helfen, wo sie können. Viele Menschen sind bereits vom Hunger geschwächt. Das DRK ruft die Bevölkerung zu Spenden auf. Zugleich fordern wir die internationale Gemeinschaft auf, ihre Hilfenfür die notleidende und hungernde Bevölkerung im Jemen und am Horn von Afrika zu verstärken", sagt DRK-Präsident Rudolf Seiters.

 

Das DRK ist bereits seit 2009 im Jemen gemeinsam mit dem Jemenitischen Roten Halbmond mit humanitären Projekten engagiert. "Gegen die Cholera stellen wir Infusionen, Desinfektionsmittel, Medikamente, allgemeine Krankenhausausstattung und Hygiene-Pakete bereit, um die größte Not zu lindern", sagt Seiters. Zudem werden Trainings für Krankenschwestern und -pfleger zur Behandlung von Cholera angeboten und Aufklärungsmaterial an die Bevölkerung ausgegeben. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat allein in den vergangenen Tagen bereits mehr als 40 Tonnen Hilfsgüter in den Jemen gebracht.

"Das Gesundheitssystem im Jemen ist durch die anhaltende Gewalt und fehlenden Zugangsmöglichkeiten für Helfer extrem geschwächt, viele Krankenhäuser sind durch Luftangriffe zerstört. Hinzu kommt, dass die Hauptstadt Sana'a mit rund 2,5 Millionen Einwohnern und mehreren hunderttausend Binnenflüchtlingen, ebenso wie fast alle anderen großen Städte, keine funktionierende Trinkwasserversorgung mehr hat. Die bisherige Hilfe reicht bei weitem nicht aus", sagt Seiters.

 

So könnt Ihr mit Euren Spenden helfen

 

Aktion Deutschland hilft

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC: BFSWDE33XXX, 
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden-Stichwort: Hunger Jemen

https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spenden-jemen 

Deutsches Rotes Kreuz

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Jemen

https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/nahost/jemen-nothilfe-im-krisengebiet 

Ärzte der Welt e.V. 

IBAN: DE06 1203 0000 1004 3336 60 
BIC: BYLADEM1001 
Deutsche Kreditbank (DKB) 
Stichwort: Afrika
www.aerztederwelt.org

Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V. 

IBAN: DE85 3705 0198 0002 222222 
BIC: COLSDE33 
Sparkasse KölnBonn 
Stichwort: Somalia
www.cap-anamur.org

Missionszentrale der Franziskaner e.V.
IBAN:  DE83 3705 0198 0025 0014 47
BIC: COLSDE33 
Sparkasse KölnBonn 
Stichwort: Hungersnot Afrika
www.mzf.org

Tierärzte ohne Grenzen e.V.

IBAN: DE53 2519 0001 0434 3433 00
BIC: VOHADE2HXXX |
Hannoversche Volksbank 
Stichwort: Afrika
www.togev.de

World Relief Deutschland e.V. - die Welt-Nachbarn

IBAN: DE04 5502 0500 0008 6366 00
BIC: BFSWDE33MNZ
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Jemen
www.worldrelief.de

UNICEF              

                     
IBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft               
Stichwort: Afrika  
www.unicef.de   

UNO-Flüchtlingshilfe

IBAN: DE78 3705 0198 0020 0088 50
BIC: COLSDE33
Sparkasse Köln-Bonn 
Stichwort: Hunger 
www.uno-fluechtlingshilfe.de 

(dpa/aba)

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