Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Biospritbranche

Kein Grund für erhöhte Spritpreise

RHH - Expired Image

Die Biospritbranche sieht keinen Grund für erhöhte Spritpreise wegen der E10-Absatzflaute und hält damit der von BP angedrohten Umverteilung eines möglichen Strafgeldes auf die Benzinpreise entgegen.

Die Biospritbranche sieht keinen Grund für erhöhte Spritpreise wegen der E10-Absatzflaute.

Berlin - Die Biospritbranche sieht keinen Grund für erhöhte Spritpreise wegen der E10-Absatzflaute. "In den vergangenen Jahren hat die Mineralölindustrie problemlos die Quote erfüllt", sagte der Sprecher des Verbands der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB), Frank Brühning am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Trotz der Absatzschwäche bei Super Benzin mit zehn Prozent Ethanol könne die Biokraftstoffquote von 6,25 Prozent im laufenden Jahr auch anderweitig, etwa mit mehr verkauftem Biodiesel erreicht werden.

BP hatte angekündigt, dass man die Quote wohl 2011 nicht erfüllen könne und Strafzahlungen von 300 bis 400 Millionen an die Kunden über den Spritpreis weitergereicht werden könnten. Brühning betonte, die Branche sichere sich ab, indem sie die befürchteten Strafzahlungen von vornherein in den Preis einbeziehe. Aber erst nach dem ersten Quartal 2012 werde sich herausstellen, ob die Quoten erfüllt wurden. "Wer hofft, dass dann die Preise an den Tankstellen sinken, wenn die Mineralöler die Quote im Jahr 2011 erreicht haben und die Strafzahlungen nicht fällig werden, der irrt gewaltig: Die Strafzahlungen sind als eine Art Versicherung im Preis enthalten", sagte der VDB-Vertreter.

Allerdings werde diese Versicherung dann nicht an den Verbraucher ausgeschüttet, sondern als zusätzlicher Gewinn an die Mineralölunternehmen gehen. «Der Verbraucher sollte also wissen, wer die Preise für den Kraftstoff bestimmt - dies ist nicht die Biokraftstoffindustrie und nicht die Politik, es ist die Mineralölwirtschaft, die sich hier als Opfer stilisieren möchte.» Die Ölbranche muss 6,25 Prozent des verkauften Kraftstoffes - gemessen am Energiegehalt - aus pflanzlicher Produktion gewinnen, sonst drohen hohe Strafen.

(dpa)