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Radio Hamburg

Eon

Kritik an Stellenstreichungen

RHH - Expired Image

Nach der Ankündigung von rund 11.000 Stellenstreichungen kassiert der Energiekonzern E.on Kritik von vielen Seiten.

11.000 Arbeitsplätze will der Energieriese Eon bis zum Jahr 2015 weltweit streichen.

Düsseldorf - 11.000 Arbeitsplätze will der Energieriese Eon bis zum Jahr 2015 weltweit streichen. Angeblich, weil ihm der geplante Ausstieg aus der Atomenergie so zusetzt. Konzernchef Johannes Teyssen rechnet vor, dass der Gewinn im ersten Halbjahr um 71 Prozent zurückgegangen ist. Nichtsdestotrotz hat Eon in besagten sechs Monaten immer noch eine knappe Milliarde Gewinn gemacht.
 
Dass Johannes Teyssen, der im vergangenen Jahr selbst 4,2 Millionen Euro Gehalt bekommen hat, nun allein dem Abschied von der Atomenergie die Schuld an den drohenden Stellenstreichungen gibt, mutet speziell an. Wer so viel Geld verdient, sollte eigentlich mehr können.

Verdi hat bereits Widerstand gegen massive Einsparungen beim Personal angekündigt.

Dass Eon nicht richtig geplant hat und daher selbst Schuld ist an der Delle in der Gewinnkurve, kritisieren unter anderem SPD-Chef Gabriel, Ex-Wirtschaftsminister Brüderle von der FDP und Bayerns Ministerpräsident Seehofer.

Der Konzernbetriebsrat will am Freitag in Düsseldorf erstmals nach den Ankündigungen über massive Einsparungen zusammenkommen, sagte Konzernbetriebsratschef Hans Prüfer der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. An dem Treffen werde der Eon-Vize-Aufsichtsratschef Erhard Ott teilnehmen, der auch Bundesvorstandsmitglied bei Verdi ist. Außerdem werde SPD-Chef Gabriel erwartet.