Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Jobangst bei Eon

Arbeitsabbau von 11.000 Stellen wird geprüft

RHH - Expired Image

Eon lässt derzeit prüfen, ob maximal 11.000 Mitarbeiter in Kürze ihre Kündigung geschickt bekommen müssen.

Die Jobangst bei Eon spitzt sich dramatisch zu. Eon lässt jetzt den Abbau von 11.000 Stellen weltweit prüfen.

Düsseldorf  - Eon-Chef Johannes Teyssen stimmt die Belegschaft nach der Wende in der Atompolitik auf einen drastischen Arbeitsplatzabbau ein. Deutschlands größter Energiekonzern prüft den Abbau von weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätzen. Das teilte die Eon AG am Mittwoch (10.08.2011) in Düsseldorf zusammen mit der Halbjahresbilanz mit. Damit steht mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz des Düsseldorfer Konzerns auf der Kippe. Der Energieriese beschäftigt insgesamt 85.000 Mitarbeiter.

Der Vorstand sprach in einer Mitteilung von Überlegungen zu einem mittelfristigen Abbau von konzernweit 9.000 bis 11.000 Stellen. Der Fokus liege auf Verwaltungsaufgaben. Zu konkreten Schritten äußerte sich Eon zunächst aber nicht. Die Überlegungen sollen in den kommenden Wochen konkretisiert werden, hieß es. Die Entscheidungen im Aufsichtsrat würden im Herbst fallen. Eon will die Konzernkosten um 1,5 Milliarden Euro in den kommenden Jahren senken.

Die Rücknahme der Laufzeitverlängerung bei den Atommeilern, Probleme mit ungünstigen Gaslieferverträgen sowie niedrigere Stromerlöse drückten das bereinigte Ergebnis bei Eon im zweiten Quartal erstmals in die Verlustzone. Die Belastungen aus dem Atom-Aus inklusive Brennstoffsteuer lagen im ersten Halbjahr bei 1,9 Milliarden Euro, hieß es. Der RWE-Konkurrent senkte zudem seine Prognose und die Zieldividende. (dpa)