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Radio Hamburg

Verdi

Warnstreiks bei der Postbank

Postbank

Mitarbeiter der Postbank wollen vier Tage lang streiken.

Die rund 14 Millionen Kunden der Postbank müssen sich in den nächsten Tagen auf geschlossene Schalter und weitere Einschränkungen beim Service einstellen.

Bonn - Mitarbeiter der Postbank wollen vier Tage lang streiken. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte der Postbank zu mehrtägigen Warnstreiks aufgerufen, die an diesem Donnerstag (1.12.) bundesweit starten sollen. Auch Postkunden
könnten in den von der Postbank übernommenen rund 1.100 Filialen betroffen sein.

Verdi wendet sich gegen geplante Einschnitte im Zuge der Übernahme des Bonner Geldinstituts durch die Deutsche Bank. Die Einschränkungen oder Verzögerungen im Kundengeschäft könnten etwa Beleg-Überweisungen, aber auch das Online-Banking sowie Beratungen und Call-Center betreffen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Gerd Tausendfreund am Mittwoch.

Verdi wirft der Postbank vor, bei ihrer Integration in die Deutsche Bank und in deren Interesse längere Arbeitszeiten, weniger Urlaub und deutlich niedrigere Gehälter durchsetzen zu wollen. Die Deutsche Bank, die bereits Mehrheitseigner ist, wolle Kosten senken und Einsparungen bei den Beschäftigten durchsetzen. Unterm Strich drohten den Beschäftigten Einbußen in Höhe von bis zu 30 Prozent, sagte Tausendfreund.

Bei der Postbank gibt es rund 22.000 Beschäftigte. Darunter sind - aus alten Zeiten der staatlichen Bundespost - noch rund 10.000 Beamte, die nicht streiken dürfen. Unter den Tarifbeschäftigten sind laut Tausendfreund rund 70 Prozent gewerkschaftlich organisiert.

In Hamburg sind zunächst mal rund 50 Mitarbeiter betroffen. Verdi rechnet damit, das mittelfristig von den rund 1.300 Beschäftigten der Postbank hier in Hamburg am Ende der Auslagerungen rund 600 Beschäftigte für deutlich weniger Geld arbeiten sollen.