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Radio Hamburg

EU-Schuldenkrise

Was kommt auf Sie zu?

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Langfristig wird die EU-Schuldenkrise starke Konsequenzen für den Bürger bringen.

Langfristig zahlen wir drauf! Das ist das Fazit von Experten wie Nicolaus Heinen von der Deutschen Bank über die Konsequenzen der EU-Schuldenkrise.

Hamburg - Am Donnerstag (21.07.2011) wollen die Staats- und Regierungschefs der EU über die griechische Finanz- und Staatskrise beraten. Die perfekte Lösung für das enorme Schuldenproblem der Griechen scheint noch nicht in Sicht und so bleiben für uns alle Unsicherheitsfaktoren.

Von einer Umschuldung ist die Rede, also einem Forderungsverzicht durch die Banken oder auch von einem dubiosen Rückkauf von Staatsanleihen, den die Griechen aber nur mit weiteren Milliarden aus dem Euro-Rettungsschirm bewerkstelligen könnten. 1.500 Milliarden Euro bräuchten sie. Und woher sollten die kommen? Von uns, denn wir würden damit den Euro retten.
Vor solchen Schritten und Entscheidungen schrecken alle noch zurück, daher dümpelt die Griechenland-Rettung vor sich hin und die Angst vor einem Einbruch des Eurokurses nimmt zu. Wir haben darüber mit Nicolaus Heinen von der Deutschen Bank gesprochen. Er sieht den Euro nicht kurzfristig in Gefahr, aber:

"Die Folgen die Euro-Krise sind allerdings langfristig fatal. Wenn wir uns über eine hohe Staatsverschuldung auch bei Deutschland unterhalten, die entsteht, weil Deutschland über kurz oder lang für schwache Länder mit bürgen muss."

Was resultiert für uns Bürger daraus?

Heinen: "Die Konsequenz für jeden Bürger ist, dass er weniger Rente bekommt oder noch länger arbeiten muss bis zur Rente. Das heißt in 20, 30 Jahren wird die Rente mit 67 passé sein, dann werden wir viel länger arbeiten müssen - bis 70, 72. Das ist die bittere Realität."