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Radio Hamburg

Nach Zustimmung zum Sparpaket

Ausschreitungen in Griechenland

Ausschreitungen in Griechenland

Nach der Verabschiedung des Sparpaketes haben Randalierer mit Brandsätzen geworfen und Barrikaden angezündet.

Bei schweren Ausschreitungen in Griechenland sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei hat Tränengas eingesetzt.

Athen - Nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zum umstrittenen Sparpaket der Athener Regierung geht der Kampf um eine Rettung des Schuldensünders Griechenland weiter. In Athen muss Donnerstag (30.06.2011) noch ein Ausführungsgesetz das Parlament passieren. In Berlin wollen die Chefs von Privatbanken und Versicherern mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ein Modell für eine freiwillige Beteiligung an einem zweiten Hilfspaket für Athen festlegen.

Erneut schwere Ausschreitungen

In der griechischen Hauptstadt war es am Abend erneut zu schweren Ausschreitungen gewaltbereiter Demonstranten gekommen. Hunderte Vermummte randalierten und lieferten sich rund um den zentralen Syntagma-Platz Zusammenstöße mit der Polizei. Die Randalierer warfen Brandflaschen auf ein Postamt und zwei andere Gebäude. Die Feuerwehr konnte regelrecht in letzter Minute sieben Menschen aus einem brennenden Gebäude retten und das Feuer löschen.

Bei den Zusammenstößen, die bis in die Nacht dauerten, wurden mindestens 500 Menschen verletzt, berichtete die Zeitung "Kathimerini" auf ihrer Website. Unter den Verletzten waren demnach auch etwa 30 Polizisten. Über 40 gewalttätige Demonstranten wurden nach Angaben des Rundfunks festgenommen.

Am Mittwoch hatte das griechische Parlament mit seiner Zustimmung zu dem drastischen Sparpaket eine drohende Staatspleite vorerst abgewendet. Nun ist der Weg für weitere Milliardenhilfen nahezu frei.