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Radio Hamburg

Abonnenten-Zahlen geschönt?

Razzia bei TV-Sender Sky

Sky Bezahlfernsehen

Der Vorwurf der Anleger-Täuschung steht im Raum.

Die möglicherweise geschönten Abo-Zahlen des früheren Bezahlsenders Premiere beschäftigen jetzt Staatsanwälte.

München - Razzia beim Bezahlsender Sky, ehemals Premiere. Die Münchner Staatsanwaltschaft prüft, ob der Kanal vor seiner Umbenennung Abonnenten-Zahlen geschönt hat. Ermittler haben Büros beim heutigen Sender Sky, aber auch bei Ex-Chef Georg Kofler durchsucht. Der Vorwurf steht schon lange im Raum. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass das heutige Sky Deutschland in den Jahren 2007 und 2008 mit geschönten Abo-Zahlen Anleger getäuscht hat. Deswegen wird wegen möglichen Kabpitalbetrugs und Marktmanipulation ermittelt.

Vorwürfe schwelen schon seit Jahren

"Die Vorwürfe hinter den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind haltlos. Ich stelle unverändert fest: Premiere hat während meiner Amtszeit stets korrekt berichtet", sagte Kofler. Bereits im November vergangenen Jahres hatte die Börsenaufsicht Bafin dem Sender vorgeworfen, seine Abonnentenzahlen für 2007 und 2008 um jeweils mehr als 600.000 Kunden zu hoch angesetzt zu haben. Zudem soll das Unternehmen in seinen Geschäftsberichten nicht ausreichend auf Risiken hingewiesen haben. Auch die Bafin prüft seit längerem und hatte im April 2009 ein offizielles Verfahren eingeleitet. Auch im November hatte Kofler alle Vorwürfe zurückgewiesen. Die von der Börsenaufsicht Bafin kritisierten Premiere-Jahresabschlüsse seien erst nach seinem Abschied erstellt worden. Zudem gebe es Unterschiede in der Gewichtung von Abonnenten. "Da es für die Berichterstattung über Abonnements keine vorgegebenen bilanzrechtlichen Standards gibt, sind hier unterschiedliche Darstellungen möglich", heißt es in einer Erklärung von damals.

Kofler stand seit 2002 an der Spitze von Premiere und brachte den Sender 2005 an die Börse. Zwei Jahre später stieg er bei Premiere aus.