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Radio Hamburg

Angst vor Kriminalität

Grenzkontrolle in Dänemark!

RHH - Expired Image

Die Dänische Volkspartei (DVP) fordert Grenzkontrollen an der Grenze zu Deutschland.

Die Dänen wollen ihre Grenze zu Deutschland wieder ständig kontrollieren.

Kopenhagen - Die rechtspopulistische Volkspartei Dänemarks (DVP) hat es tatsächlich geschafft und ihre Forderung nach Grenzkontrollen an der dänischen Grenze durchgesetzt. Als Grund nennt die Minderheitsregierung Angst vor erhöhter Kriminalität, vor allem aus Osteuropa. Zöllner sollen Einreisende und Ausreisende überprüfen - in erster Linie auf der Suche nach Waffen.

Dänemark bleibt aber Teil des "Schengener Raumes", der eigentlich den freien Grenzübertritt zwischen beteiligten EU- und einigen anderen Ländern garantieren soll. Die neuen Kontrollen durch Zöllner richteten sich gegen "die zunehmende grenzüberschreitende Kriminalität", so Dänemarks Finanzminister Claus Hjort Frederiksen.

Urlauber werden "durchgewinkt"

DVP-Chefin Pia Kjærsgaard meinte mit Blick auf die Sorge deutscher Nordsee-Urlauber auf dem Weg an die dänischen Küsten: "Die meisten werden mit einem freundlichen Lächeln durchgewinkt." Unter anderem sollen sichtbare neue Kontrolleinrichtungen und -gebäude an den wichtigsten Straßen-Übergängen wie Pattburg (Padborg) installiert werden. Dasselbe ist für die Fährhäfen Rødby und Gedser nach Deutschland sowie Helsingør nach Schweden geplant. Mobile Teams sollen an kleineren Übergängen und in Zügen kontrollieren.

Dänemark hatte 2001 als Konsequenz aus dem "Schengener Vertrag" alle Grenzkontrollen abgeschafft. Nach der Wiedereinführung sollen unter anderem durch automatisch arbeitende Scanner Autokennzeichen erfasst
werden. Deutlich verstärken wollen die Skandinavier auch die verdeckte Fahndung im Grenz-Umland nach Drogen- und Waffeneinfuhren. Deutsche Politikvertreter reagierten skeptisch: "Ich glaube nicht, dass
dies mit dem Schengen-Vertrag in Übereinstimmung steht", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wadephul.