Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Debatte um Atomausstieg

E.ON strebt Klage an

Ralf Güldner E.ON Geschäftsführung

Ralf Güldner ist Teil der E.ON Geschäftsführung

Der größte deutsche Kernkraftbetreiber E.ON leitet juristische Schritte gegen die Brennelementesteuer ein.

Düsseldorf - Sein Vorgehen begründete das Unternehmen mit Vermögensschäden in Milliardenhöhe, die durch den früheren Ausstieg aus der Kernenergie verbunden sei. Schon aus aktienrechtlichen Gründen und zum Schutze seiner über 500.000 Kleinanleger dürfe E.ON solche Vermögensschäden nicht hinnehmen. Vorstandschef Johannes Teyssen hatte in den vergangenen Wochen mehrfach angekündigt, eine Klage gegen die Brennelementsteuer einzureichen, wenn sie im Zuge einer Zurücknahme der vereinbarten Laufzeitverlängerung nicht gekippt werde.

E.ON habe die Abgabe im Zusammenhang dieser Verlängerung schon aus verfassungsrechtlichen Gründen für rechtswidrig gehalten. Die Steuer sei zudem kontraproduktiv, "weil sie Milliardensummen abschöpft, die nicht mehr für Investitionen in den Umbau des Energiesystems zur Verfügung stehen werden", hieß es in der Erklärung. Eon erkenne aber den mehrheitlichen politischen Willen zum früheren Ausstieg aus der Kernenergie an.

Ursprünglich sollten die Energierversorger 2,3 Milliarden Euro pro Jahr bis 2016 für die Brennelemente bezahlen. Das hatte die Koalition im letzten Herbst entschieden, sozusagen als Gegenleistung für längere AKW-Laufzeiten. Die sind bekanntlich jetzt vom Tisch, doch die Regierung will auch in ihrem neuen Energiekonzept nicht von der Steuer abrücken. Dagegen laufen die Versorger Sturm. Theyssen: "Wer die Atomkraft als Brücke nicht mehr wolle, der könne auch keine Maut dafür verlangen."