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Radio Hamburg

Weitere AKW abgeschaltet

Da waren's noch nur vier

Wegen Kontrollen und Reparaturen wurden fünf weitere Meiler abgeschaltet.

Berlin - Von insgesamt 17 deutschen Atomkraftwerken laufen seit Samstag (21.05.2011) für etwa eine Woche nur noch vier. Zu den acht AKW, die wegen des Moratoriums der Regierung abgeschaltet wurden, sind jetzt noch fünf Meiler dazugekommen, die wegen Kontrollen und notwendigen Reparaturen heruntergefahren worden sind. Damit liefern die AKW nur noch 10 Prozent des deutschen Stroms - und damit halb so viel wie Sonne und Wind.

Die deutschen Energiekonzerne sehen jetzt die Gefahr eines Blackouts. Das sieht Holger Krawinkel anders. Der Energieexperte beim Verbraucherzentralen-Bundesverband meint: "Die großen Übertragsungsnetzbetreiber haben schon signalisiert, dass die Situation zwar angespannt, aber unter Kontrolle sei. Wir werden da keine größeren Probleme bekommen." Auch die Bundesnetzagentur widerspricht der These der Energiekonzerne vehement.

Merkel steht CSU zur Seite

Für Krawinkel steht sogar fest, dass wir auch komplett ohne Atomkraftwerke zurecht kommen könnten. "Es gibt ausreichend Kraftwerkskapazitäten im fossilen Bereich. Sollten noch mehr AKW abgeschaltet werden, müssten allerdings Kaltreserven mobilisiert werden. Das Problem dabei ist der Klimaschutz, weil die alten und älteren fossilen Kraftwerke deutlich mehr CO2 ausstoßen."

Die Bundeskanzlerin Merkel springt in der Atom-Debatte derweil der CDU-Schwesterpartei zur Seite. Sie strebe ebenfalls einen schnellen Atomausstieg um das Jahr 2022 herum an, so die CDU-Chefin auf einer CSU-Klausurtagung in Oberbayern. Zuvor hat sich die CSU als erste der drei Berliner Koalitionspartien auf das Zieldatum 2022 für den deutschen Atomausstieg festgelegt.