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Radio Hamburg

EU-Finanzminister

Weitere 8 Milliarden für Griechenland freigegeben

Griechenland hat in letzter Sekunde eine erneute Milliarden-Tranche bekommen. Aber gleichzeitig bereiten weitere euopäische Länder Bauchschmerzen.

Brüssel - Die Euro-Finanzminister haben die nächste acht Milliarden Euro-Hilfe für Griechenland freigegeben. Es ist wieder mal Rettung auf den letzten Drücker. Ohne das Geld wäre das Land in wenigen Tagen pleite. Damit ist für die EU erst mal Ruhe an der Athener-Front eingekehrt.

Unruhig bleibt es aber weiter bei anderen Wackel-Kandidaten in der Euro-Zone: Italien, Spanien, Portugal - und der Rettungsschirms ESFS (European System of Financial Supervision) reicht hinten und vorne nicht aus. Die Schlagkraft soll jetzt auf bis zu 1,25 Billionen Euro steigen.

Weil private Anleger Angst um ihr Geld haben, wenn sie in die Krisenstaaten investieren, suchen die Euro-Finanzminister jetzt nach neuen Geldquellen. Sie hoffen auf eine stärkere Beteiligung des Internationalen Währungsfonds IWF (Internationaler Währungs Fonds).