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Radio Hamburg

Finanzkrise

Streiks in Griechenland

Generalstreik in Griechenland

In Griechenland wollen die Gewerkschaften und andere Interessengruppen die Regierung und die Bürger mit einem 48-Stunden-Streik in die Knie zwingen.

Im von der Finanzkrise erschütterten Griechenland haben Mittwoch (19.10.2011) umfangreiche Streiks begonnen.

Athen - Die Gewerkschaften in Griechenland wollen aus Protest gegen weitere harte Sparmaßnahmen das Land lahmlegen. Ministerpräsident Giorgos Papandreou warnte die Streikenden, wenn sie das Land "zersetzen", dann werde es "kein Geld für Löhne und Renten" geben.

Als erste starteten die Fluglotsen die Streikwelle. Allerdings beschloss ihre Gewerkschaft angesichts der dramatischen Lage und um dem Tourismus nicht einen schweren Schlag zu verpassen, nur für zwölf Stunden zu streiken. Ursprünglich wollten die Fluglotsen für zwei Tage streiken. Der griechische Luftraum blieb seit Mittwoch (19.10.) Mitternacht für alle kommerzielle Flüge von und nach Griechenland geschlossen. Viele Flüge werden verschoben oder fallen aus. Der Flugbetrieb soll ab 11.00 Uhr (MESZ) wieder aufgenommen werden.

Ministerien und staatliche Unternehmen sowie viele Banken, Apotheken, Tankstellen, Geschäfte und Bäckereien sollen ebenfalls bestreikt werden.

Zehntausende Tonnen Müll liegen herum

Wegen eines seit fast zwei Wochen andauernden Streiks der Müllabfuhr liegen in den meisten Städten Zehntausende Tonnen Müll herum. Ärzte behandeln in Krankenhäusern nur Notfälle. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sollen für mehrere Stunden bestreikt werden. Zu dem Ausstand haben die beiden größten Gewerkschaftsverbände aufgerufen. Für den Nachmittag sind mehrere Demonstrationen geplant. Aus Angst vor Ausschreitungen zog die Polizei starke Einheiten in Athen zusammen.

 

(dpa)