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Radio Hamburg

Vorwurf: Steuerhinterziehung

Pischetsrieder-Prozess eingestellt

Der Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen den früheren Automanager Bernd Pischetsrieder ist gegen eine Zahlung von 100 000 Euro vorläufig eingestellt worden.

München - Der am Montag (24.10.2011) gestartete Prozess gegen Bernd Pischetsrieder ist, gegen die Zahlung von 100 000 Euro, nach nur zwei Verhandlungstagen am Dienstag (25.10.2011) vorläufig eingestellt worden. Laut dem Vorsitzenden Richter am Landgericht München sei zweifelhaft, ob Pischetsrieder tatsächlich falsche Angaben beim Finanzamt gemacht habe. Die Staatsanwaltschaft und Pischetsrieder stimmten der Zahlung zu.

Worum ging es? 

Der ehemalige BMW- und Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder musste sich vor Gericht wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung verantworten.
Dabei ging es um Beträge in sechsstelliger Höhe und eine Villa am Kiemensee. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 63-Jährigen vorgeworfen, in den Jahren 2000 bis 2003 insgesamt rund 230.000 Euro Einkommensteuer
hinterzogen zu haben. Wegen vermeintlicher Betriebskosten soll Pischetsrieder das Geld am Fiskus vorbeigeschmuggelt haben.

Steuerhinterziehung schon in den 90ern

Angeblich war dies für Pischetsrieder nicht der erste Vorwurf der Steuerhinterziehung: Schon in den neunziger Jahren soll Pischetsrieder Steuern hinterzogen haben, wurde damals aber als "Person der Öffentlichkeit" nur verwarnt. Diesmal droht eine Bewährungs- oder Geldstrafe. Pischetsrieder war von 1993 bis 1999 Vorstandsvorsitzender von BMW, anschließend wechselte er in den Vorstand von Volkswagen.