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Radio Hamburg

Hiobsbotschaft für Air Berlin-Mitarbeiter

Mehdorn will Umstrukturierung

In einem Brief kündigte Mehdorn, der neue Manager von Air Berlin, seinen Angestellten eine grundlegende Umstrukturierung des Flugunternehmens an.

Berlin - Kaum hat Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn bei Air Berlin das Ruder übernommen, schon geht bei den Mitarbeitern das Zittern los. Laut „Financial Times Deutschland“ hat Mehdorn in einem Brief an die 9.000 Mitarbeiter angekündigt, Geschäftsmodell, Flugnetz und die gesamte Flotte auf den Prüfstand zu stellen. Außerdem erklärte er, dass beim Umbau der Fluggesellschaft vielleicht auch Personal abgebaut werden müsse. Die Gewerkschaft Verdi bewertete das als Verunsicherung der Mitarbeiter direkt am ersten Arbeitstag Mehdorns. Jan Jurczyk, Sprecher von Verdi, sagte im Interview: "Die Ankündigung führt bei den Beschäftigten zu Verunsicherung und nicht zu Beruhigung, weil sie sehr unkonkret ist.“

Bisher ist auch noch nicht klar, wann Mehdorn konkrete Sanierungspläne veröffentlichen wird. Laut einer Sprecherin von Air Berlin sollen die Pläne im Herbst herausgegeben werden.

Auf rote Zahlen folgt Manager-Wechsel

Seit dem 01. September 2011 ist der Ex-Bahnchef Mehdorn als Nachfolger von Joachim Hunold eingesprungen, nachdem dieser Mitte August zurückgetreten ist. Bislang steht allerdings noch nicht fest wie lange Mehdorn als Manager bei Air Berlin bleibt.

Hintergrund dieses Manager-Wechsels sind die negativen Zahlen, die die Fluggesellschaft seit 2008 schreibt. 2010 lag das Konzernergebnis bei minus 97,2 Millionen Euro. Als Reaktion auf diese schlechten Ergebnisse  kündigte das Unternehmen an, Flugzeuge aus dem Betrieb zu nehmen und bestimmte Flüge zu streichen. Letzteres setzte Air Berlin schon um, indem sie bspw. den Flug von Hamburg nach München komplett aus den Flugplänen nahmen.