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Radio Hamburg

Staatsschulden

Reiche wollen mehr Steuern zahlen

Michael Otto, Marius Müller-Westernhagen (Foto), Jürgen Hunke und Martin Kind plädieren für eine stärkere Steuerbelastung der Reichen.

Hamburg -  In jeder Sekunde nimmt Deutschlands Verschuldung um über 2.000 Euro zu. Wir alle sind pro Kopf mit 24.160 Euro verschuldet. Insgesamt macht das 2.000 Milliarden Euro Staatsschulden. Private Kredite sind da noch gar nicht eingerechnet. Auf Griechenland schimpfen geht schnell, aber selber besser machen nicht unbedingt. Um die Frage, wie wir Deutschland mehr finanziellen Spielraum verschaffen, wird seit Jahren diskutiert. Und nun melden sich einige Reiche zu Wort. Reiche, die freiwillig mehr Steuern zahlen wollen? Was klingt wie im Märchen, ist hier bei uns in Deutschland tatsächlich passiert.

Vier deutsche Millionäre haben sich in der Wochenzeituntg "Die Zeit" für eine höhere Besteuerung von Vermögenden ausgesprochen. Darunter der Hamburger Versandhändler Michael Otto. Er sagt: "Ich hätte kein Problem, wenn der Spitzensteuersatz angehoben würde". Das bring ihm zufolge viel mehr, als Diskussionen über eine Vermögensteuer wieder aufzuwärmen.

Besteuerung von Vermögenden

 
Der ehemalige Hamburger Versicherungsunternehmer und HSV-Aufsichtsrat-Mitglied Jürgen Hunke hält wiederum eine massive Erhöhung der Erbschaftsteuer für den vernünftigen Weg. "Ich rede dabei nicht von dem ersparten Haus, sondern von Menschen mit Hunderten Millionen Euro, so Hunke.
Auch Sänger Marius Müller-Westernhagen und Martin Kind, Hörgeräteunternehmer und Präsident des Fußballvereins Hannover 96, wären bereit, mehr zu zahlen.

Vorgemacht hat es übrigens der US-Milliardär Warren Buffett, der vor kurzem zum Abbau der hohen Staatsverschuldung in den USA höhere Steuern für Superreiche gefordert hat.