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Radio Hamburg

Vor November kein Finanzspritze

Griechenland-Milliarden kommen verspätet

Griechenland befindet sich finanzeill in der Warteschleife. Die Hilfsmilliarden lassen auf sich warten.

Brüssel - Die Regierung in Griechenland wartet dringend auf acht Milliarden Euro aus dem europäischen Rettungspaket. Kommt das Geld nicht, ist das Land bald pleite. Eigentlich sollten die Milliarden ja schon im September fließen, nun scheint es aber vor November nichts zu werden. Denn die Geldgeber haben immer mal wieder kalte Füße.

Insolvenz Griechenlands kommt aber nicht in Frage

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker hat allerdings beim Finanzministertreffen in Brüssel Montagnacht (03.10.2011) gesagt, dass eine Insolvenz Griechenlands nicht in Frage kommt, genauso wenig wie der Austritt eines Landes aus der Eurozone.  FDP-Chef Rösler hat laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung unterdessen schon mal Eckpunkte für die geordnete Insolvenz hochverschuldeter Staaten erarbeiten lassen.

Zugleich ist die Umsetzung des zweiten Hilfspakets für Griechenland aber näher gerückt. Nach monatelangen Verhandlungen einigten sich die Minister der Euro-Staaten in Luxemburg auf eine Lösung im Streit um Sicherheiten, die vor allem Finnland im Gegenzug für neue Hilfskredite verlangt hatte. Künftig können die geldgebenden Euro-Staaten griechische Staatsanleihen als Sicherheitspfand verlangen. Da diese aber mit hohen Auflagen verbunden sind, zeigte außer Finnland kein Staat Interesse daran. Nach Angaben Junckers fehlt nun nur noch die Zustimmung von zwei Staaten zu der geplanten Ausweitung des Krisenfonds EFSF - die der Niederlanden und des Wackelkandidaten Slowakei.

Der Fonds, der 440 Milliarden Euro Notkredite verleihen kann, soll neue Aufgaben bekommen und schlagkräftiger werden. Am Rande des Treffens ging es auch um Kredithebel, mit denen der Fonds seine Ausleihsumme aufstocken könnte, ohne dabei die Garantien zu erhöhen. (dpa)