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Radio Hamburg

Investmentbank-Pleite

Erste Lehman-Gläubiger werden entschädigt

Mehr als dreieinhalb Jahre nach der verhängnisvollen Pleite von Lehman Brothers werden die Gläubiger der der einst viertgrößten US-Investmentbank entschädigt.

Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers vor knapp vier Jahren hat nicht nur die weltweiten Finanzmärkte erschüttert, sondern auch rund 50.000 deutsche Kleinanleger. Auch hier in Hamburg haben allein bei der  Haspa rund 3.700 Anleger Lehman-Zertifikate erworben.

Lehman-Gläubiger werden entschädigt

Jetzt werden die Gläubiger der einst viertgrößten US-Investmentbank entschädigt. In einem ersten Schritt werden 17,1 Milliarden Euro ausgeschüttet. Über den Geldsegen in den USA dürfen sich beispielsweise die Besitzer von Lehman-Anleihen freuen. Das sind vielfach andere Finanzunternehmen gewesen. Für die Tochtergesellschaften im Ausland, unter anderem in Deutschland, laufen separate Insolvenzverfahren.
 
Insgesamt will Lehman am Ende rund 55 Milliarden Euro, also ein Fünftel der anerkannten Schadenssumme, auszahlen. Der Rest ist schlichtweg weg. Es kann aber noch Jahre dauern, bis alle Gläubiger das ihnen zustehenden Geld ausgezahlt bekommen, weil noch zahlreiche Gerichtsverfahren laufen oder das Vermögen steckt in langfristigen Investments feststeckt