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Radio Hamburg

Strompreise 2012

Deutsche Verbraucher zahlen zu viel

Saarbrücken, 24.08.2012
RHH - Expired Image

Seit 2008 sind die Strompreise für Privatkunden um rund 20 Prozent gestiegen.

Die Energiekonzerne kassieren in diesem Jahr offenbar beim Strompreis bis zu drei Milliarden Euro zu viel von den Verbrauchern.

Wie die "Saarbrücker Zeitung" heute berichtet, geht dies aus einer neuen Strompreis-Studie der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Demnach sind die Preise im Stromeinkauf letztes Jahr um bis zu 20 Prozent gefallen.

Strom 2 Cent zu teuer

"Aktuell müsste der Strompreis zwei Cent die Kilowattstunde niedriger liegen, wenn die Versorger die gesunkenen Einkaufspreise der Vergangenheit entsprechend weitergereicht hätten", heißt es in der Expertise des Leverkusener Energieexperten Gunnar Harms.

Drei Milliarden Euro zu viel

Da dies aber nicht geschehen sei, bezahlten die privaten Haushalte "circa drei Milliarden Euro" zu viel für Strom. Harms sagte der Zeitung, er habe seiner Berechnung den privaten Jahresverbrauch in Deutschland von 140 Milliarden Kilowattstunden zugrunde gelegt.

Gewerbekunden zahlen weniger

Die Analyse kommt auch zu dem Ergebnis, dass die Preise für Industrie- und Gewerbekunden um drei Prozent gesunken sind, "während private Endkunden seit 2008 rund 20 Prozent mehr für den Strom bezahlen müssen". Der Verbraucher würde von den Konzernen ausgenutzt,"um höhere Gewinne zu realisieren."

Experte rät zum Anbieterwechsel

Nach Ansicht der stellvertretenden Fraktionschefin der Grünen, Bärbel Höhn, ist allerdings auch die Bundesregierung für den "unaufhaltsamen Anstieg" der Preise verantwortlich. Sie lade die Kosten der Energiewende bei den Verbrauchern ab, "indem sie die Unternehmen breit entlastet", sagte Höhn der Zeitung. Der grüne Energieexperte Oliver Krischer forderte die Kunden zum Anbieterwechsel auf.

(dpa/pne)