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Radio Hamburg

Buchhandel

Thalia soll verkauft werden

Thalia Buchhandlung Buch Bücher Thalia-Konzern

Thalia ist in Hamburg mit 12 Filialen vertreten.

Laut dem "Manager Magazin" will Mutterkonzern Douglas sich von seiner Buchsparte Thalia trennen.

Hagen, 16.02.2012

Der Hagener Douglas-Konzern prüft einem Medienbericht zufolge den Verkauf seiner schwächelnden Buchsparte Thalia. Es gebe bereits Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren, berichtete das «Manager Magazin» am Mittwoch unter Berufung auf Finanzkreise.

Kurz vor der Umstrukturierung

Thalia hatte zuletzt knapp eine Milliarde Euro Umsatz erreicht und steht vor einer Umstrukturierung. Die Filialen der Buchsparte laufen nicht wie gewünscht, weil immer mehr Kunden lieber im Internet einkaufen. Zu den Kaufinteressenten zählt nach Informationen des Magazins die US-Beteiligungsgesellschaft Najafi, die in der Vergangenheit bereits die Buchclubs des Bertelsmann-Konzerns in den USA und Frankreich erworben hat. Ein verbindliches Kaufangebot soll Douglas noch nicht vorliegen.

Noch keine Stellungnahme

Der Konzern, der vor allem durch die gleichnamige Parfümkette bekannt ist, wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Es gebe derzeit in der gesamten Buchbranche regelmäßig Interessenbekundungen von dritter Seite, hieß es in einer Stellungnahme.

Restrukturierungsprogramm

Thalia arbeite, wie bereits bekannt, mit Hochdruck an einem  Restrukturierungsprogramm. «Ziel ist es, nachhaltig wieder die Kapitalkosten zu verdienen», erklärte das Unternehmen. Die Buchsparte verliert derzeit Kunden an Internetgrößen wie Amazon. Die Umsätze stimmen noch, aber in den Sortimentsbuchhandlungen gingen die Erlöse auf vergleichbarer Fläche zurück. Douglas hatte Anfang des Jahres einen Umbau der Sparte angekündigt, der unter anderem eine Verkleinerung der bestehenden Filialen und gegebenenfalls auch Standortschließungen vorsieht.