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Radio Hamburg

Gewerkschaft der Flugsicherung

Flughafen-Streik in Frankfurt verlängert

Flughafen, Hamburg, Hambirg Airport, Pressebild, Vorfeld

Auch der Hamburger Flughafen ist vom Streik in Frankfurt betroffen.

Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat den Streik am Frankfurter Flughafen bis Mittwoch (22.02.) verlängert. Auch Hamburg ist vom Streik betroffen.

Frankfurt/Main,20.02.2012

An Deutschlands größtem Flughafen wird seit Montagmorgen wieder gestreikt. Rund 220 Flüge sind bislang für den Tag annulliert worden. Die rund 200 Vorfeldmitarbeiter legten am frühen Morgen die Arbeit für 48 Stunden nieder, wie der Tarifvorstand der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Markus Siebers, sagte. Vor allem Passagiere von Inlands- und innereuropäischen Verbindungen müssen sich auf Verspätungen und Flugausfälle einstellen.

233 Flüge gestrichen

"Von den 1250 Flügen am Montag sind bislang 223 gestrichen worden", sagte ein Fraport-Sprecher am Morgen der Nachrichtenagentur dpa. Langstreckenflüge seien nicht betroffen. "Bislang läuft alles ruhig, die Passagiere haben sich darauf eingestellt", betonte der Sprecher. Zudem komme dem Betreiber entgegen, dass ohnehin, auch wegen des Rosenmontags, nicht so viele Passagiere erwartet wurden. Im Vergleich zu einem Tag im Sommer mit etwa 180 000 Passagieren seien es derzeit rund 130 000. In der Nacht zum Montag hatte die GdF den Streik überraschend um 24 Stunden verlängert.

Streik bis 22.02. verlängert

Ursprünglich sollte nur bis zum Dienstagmorgen 5.00 Uhr die Arbeit niedergelegt werden. Nun soll der Ausstand nach GdF-Angaben bis Mittwoch (22.Februar, 5.00 Uhr) dauern.

Auch Hamburg betroffen

Zwischen Hamburg und Frankfurt werden im Laufe des Tages elf Flüge gestrichen. Wie viele Flüge am Dienstag ausfallen, ist noch unklar. Alle Infos zum Flugverkehr in Hamburg finden Sie hier: Abflug Hamburg Airport, Ankunft Hamburg Airport

Kostenlose Stornierungen – Bahn bietet Ausweichmöglichkeiten

Fraport riet Passagieren, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen zu informieren. Ein Lufthansa-Sprecher hatte zudem darauf hingewiesen, dass Betroffene kostenlos stornieren oder umbuchen könnten. Reisende innerhalb Deutschlands könnten auf die Bahn umsteigen. Bereits am vergangenen Donnerstag und Freitag hatten rund 200 Vorfeldmitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Allein am Freitag waren dadurch 301 Flüge ausgefallen.

Gründe des Konflikts

Hintergrund des Konflikts ist, dass Fraport die Forderung nach einem eigenen Tarifwerk mit hohen Gehaltssteigerungen für die rund 200 Vorfeldbeschäftigten nicht akzeptieren will. Der Betreiber hat auch einen Schlichterspruch von Hamburgs Ex-Bürgermeister Ole von Beust abgelehnt, der ebenfalls deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten vorgeschlagen hatte. Siebers betonte: «Sollte sich Fraport bewegen, sind wir gesprächsbereit. Solange sie hinter den Schlichterspruch zurückfallen, sehe ich keinen Anlass für Verhandlungen.»