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Radio Hamburg

Kampf ums Überleben

Neuer Chef für Opel

Rüsselsheim, 13.07.2012
RHH - Expired Image

Der plötzliche Abgang von Opel-Chef Stracke hat neue Sorgen um die Arbeitsplätze bei dem Autobauer ausgelöst.

Der angeschlagene Autobauer Opel wechselt zum dritten Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren den Chef aus.

Opel bekommt schon wieder einen neuen Chef. Überraschend trat Karl-Friedrich Stracke von dem Posten zurück, den er erst im April 2011 übernommen hatte. Die Geschäfte der Opel-Mutter General Motors (GM) in Europa mit den Hauptmarken Opel/Vauxhall soll kommissarisch der GM-Vize und Opel-Aufsichtsratschef Stephen Girsky führen, wie die Adam Opel AG am Donnerstag in Rüsselsheim mitteilte. Die Suche nach einem Nachfolger für Stracke habe bereits begonnen. "Der Opel-Aufsichtsrat wird in Kürze einberufen, um einen kommissarischen Opel-Vorstandsvorsitzenden zu benennen", erklärte der Autobauer. Mit einer Entscheidung ist dem Vernehmen nach in wenigen Tagen zu rechnen.

Gründe für Chefwechsel unklar

Girsky ist der fünfte Manager innerhalb der vergangenen zehn Jahre, der Opel führt. Gründe für den überraschenden Chefwechsel nannte das Unternehmen nicht. Stracke (56), der auch den Posten als Präsident von GM Europe abgab, werde Sonderaufgaben für den Autokonzern übernehmen. Worum es dabei genau geht, blieb offen. Stracke soll künftig direkt an GM-Chef Dan Akerson berichten. Stracke war erst im Januar 2012 zum Präsidenten des GM-Europageschäfts ernannt worden.

Ziele wurden verfehlt

Der aus Nordhessen stammende Ingenieur Stracke war am 11. April 2011 als Nachfolger von Nick Reilly an die Spitze von Opel gerückt, um den defizitären Autobauer zurück in die Gewinnzone zu führen. Dieses Ziel wurde klar verfehlt. Zudem leidet der Autobauer besonders stark unter der Krise im Euroraum: Der Absatz sank zuletzt kräftig. Ende Juni hatte der seit Jahren ums Überleben kämpfende Traditionshersteller mit seinen deutschen Werken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern erneut ein Sanierungskonzept vorgelegt. Von Werksschließungen oder Stellenabbau ist darin keine Rede mehr. Stattdessen sollen teure Überkapazität abgebaut werden, indem Modelle wie der kleine SUV Mokka, der Antara oder der Agila nicht mehr in Korea, sondern in Europa vom Band rollen.

(dpa/lhö)