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Radio Hamburg

Abrechnung per Leserbrief

Ex-Manager von Goldman Sachs zieht Bilanz

Börse Aktienmarkt Talfahrt

Greg Smith, Ex-Manager der Investmentbank Goldman Sachs, rechnet mit seinem ehemaligen Arbeitgeber ab.

Ein Leserbrief, veröffentlicht in der New York Times, sorgt für Aufsehen im Finanzdistrikt der US-Metropole und in Bankhäusern weltweit.

New York, 15.03.2012

Verfasser Greg Smith hat 12 Jahre lang bei der Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Er wirft seinem Arbeitgeber und den Kollegen vor, an den Interessen der Kunden vorbei nur das große Geld machen zu wollen. Er spricht von einem moralischen Bankrott.

Der Leserbrief: Kommentiert in der Financial Times Deutschland
 
 Ein Vorwurf, dem die US-Bank Goldman Sachs schon des Öfteren ausgesetzt gewesen ist. Nach der im Jahr 2007 gestarteten weltweiten Finanzkrise haben Millionen Kunden ihren Banken ähnliches vorgeworfen, öffentlich zugegeben hat das bislang aber kein Banker. Mal abgesehen von Alessio Rastani, einem Hobby-Wertpapier-Händler, der als angeblicher Aktienhändler vor einigen Monaten durch ein BBC-Interview zu weltweiter Berühmtheit gelangt ist. Greg Smith ist echt, warum er aber nach 12 Jahren im System das eigene Nest beschmutzt ist unklar.
 
 Goldman Sachs ist dadurch erneut in Erklärungsnot. Wie schon vor zwei Jahren, als die Bank eine knappe halbe Milliarde Euro Bußgeld wegen fauler Immobilienkredite zahlen musste.
  
 Gier der Banker hat auch zum Beinahe-Zusammenbruch der HSH Nordbank geführt, die mit Milliarden der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein gestützt werden musste, nachdem die Manager ihre eigenen Finanztricks nicht mehr durchschaut haben.
 
 Im Rahmen der durch faule Geschäfte ausgelösten Finanzkrise sind zahlreiche deutsche Banken ins Taumeln geraten. Für die kommen wir Steuerzahler mit Milliarden auf.