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Radio Hamburg

Bis 9:30 Uhr

Streik am Flughafen Berlin

Flughafen Berin Tegel

Nach dem Streik am Frankfurter Flughafen legt nun das Bodenpersonal in Berlin die Arbeit nieder.

Berlin, 02.03.2012

Im deutschen Luftverkehr kommt es nach den Streiks am Frankfurter Flughafen erneut zu Einschränkungen: Nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi begann am Freitagmorgen ein Warnstreik am Berliner Flughafen Tegel. Die Beschäftigten des Dienstleisters Globeground legten von 6 Uhr an für dreieinhalb Stunden (bis 9:30 Uhr) die Arbeit nieder.

Verdi-Verhandlungsführer Jens Gröger sagte der Nachrichtenagentur dpa, bereits angekommene Maschinen würden seit 6 Uhr nicht mehr entladen. Für den Abflug aufgerufene Maschinen könnten nicht mehr starten, da auch die "Push-back-Fahrer" streiken. Das sind jene Vorfeld-Mitarbeiter, die mit speziellen Transportfahrzeugen die Flugzeuge vom Flugsteig wegziehen.

Fluggäste müssen stundenlang mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Als die Beschäftigten vor zwei Jahren zuletzt streikten, startete in Tegel und Schönefeld nur jede dritte Maschine. Der zweite Berliner Flughafen Schönefeld ist diesmal allerdings nicht betroffen. "Wir werden alles daran setzen, die Auswirkungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten", sagte der Sprecher der Berliner Flughäfen, Leif Erichsen, der Nachrichtenagentur dpa. "Im Zweifel lassen sich Einschränkungen aber nicht verhindern."

In den vergangenen Wochen hatten am größten deutschen Airport in Frankfurt die Vorfeldmitarbeiter die Arbeit niedergelegt und so für Flugausfälle und Verspätungen gesorgt. Das Arbeitsgericht hatte den Streik am Mittwoch schließlich untersagt. Ein geplanter Solidaritätsstreik von Fluglotsen wurde ebenfalls gerichtlich gestoppt.

Alle Informationen zu Flug-Ausfällen und -Verspätungen finden Sie auf der Seite des Berliner Flughafens. Ob auch Hamburg betroffen ist, sehen Sie hier.