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Radio Hamburg

Kleiner Hoffnungsschimmer

Weniger Kündigungen und Schließungen bei Schlecker

Schlecker Drogerie

Eine Transfergesellschaft soll Weiterbildung und Vermittlung für tausende Schlecker-Mitarbeiter bieten, die ihre Jobs verlieren.

Bei Schlecker fallen nach Angaben der Arbeitnehmerseite doch nicht rund 12.000 Jobs weg.

Kassel, 19.03.2012

Es gibt einen Hoffnungsschimmer für rund 500 Schlecker-Mitarbeiter. Arbeitnehmervertreter und Insolvenzverwalter haben beschlossen, die Zahl der wegfallenden Stellen zu kürzen. Es sollen nämlich rund 200 Filialen weniger geschlossen werden als die bislang geplanten 2.400. Ob das auch Auswirkungen auf die in Hamburg geplanten 28 Filial-Schließungen haben wird, ist noch unklar.

71 Millionen Euro für Schlecker-Transfergesellschaft

Am Montag beraten Vertreter der Bundesländer in Berlin, ob sie für einen Kredit an die Transfergesellschaft für Schlecker-Mitarbeiter bürgen. Solche Gesellschaften sollen Mitarbeiter von Pleite-Firmen in neue Jobs bringen und sie - wo möglich - weiter qualifizieren. Rund 71 Millionen Euro, und die Schlecker-Transfergesellschaft würde stehen. Faktisch sollen mehrere Einzelgesellschaften die fünfstellige Zahl von Beschäftigten aufnehmen, die ihre Jobs bei der insolventen Drogeriekette verlieren werden. Am Montag wollen die Vertreter der betroffenen Bundesländer in Berlin klären, ob sie für das Geld bürgen und so einen KfW-Kredit möglich machen.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat im "Spiegel" deutlich gemacht, dass nur so Geld fließen kann. Einen Kredit der staatlichen Förderbank KfW werde er nur möglich machen, "wenn Baden-Württemberg zusammen mit den anderen betroffenen Ländern die volle Haftung übernimmt", sagte Rösler. Vor längerer Zeit hatten sich Bürgschaftsverantwortliche des Bundes und der Länder geeinigt, dass Berlin erst ab einer Milliarde Euro bürgt.

Die mehreren Transfergesellschaften könnten aus Verdi-Sicht gerade schlechter qualifizierte Frauen fit für andere Jobs machen - wenn sie nach Jahren nicht mehr nur als Verkäuferinnen wie bei Schlecker arbeiten. Das Bundesarbeitsministerium hat bereits erklärt, dass die Agentur für Arbeit die Qualifikationen mitfinanzieren und «Transferkurzarbeitergeld» bereitstellen werde. (dpa)