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Radio Hamburg

Ausschüttung der Überschüsse

Druck auf Krankenkassen

Berlin, 10.05.2012

In Folge der steigenden Überschüsse bei den Krankenkassen wurden mehrere Kassen zur Ausschüttung an ihre Mitglieder aufgefordert.

Angesichts ihrer Milliardenüberschüsse wächst der Druck auf einige Krankenkassen, Prämien an ihre Mitglieder auszuschütten. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung hat das Bundesversicherungsamt mehrere Kassen dazu aufgefordert. Bei den Krankenkassen soll es „in den letzten Jahren zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten Aufbau des Finanzvermögens“ gekommen sein, so BVA Präsident Maximilian Gaßner.

Krankenkassen schwimmen im Geld

Das Bundesversicherungsamt zieht die Daumenschrauben an, denn viele Krankenkassen schwimmen in Geld, doch nur wenige schütten Prämien aus. Gaßner sagte dazu: “Die festgelegte Höhe an Rücklagen von 1,5 Monatsausgaben werde bei der TK, der Hanseatischen Krankenkasse und der IKK Gesund plus deutlich übertroffen“. In Briefen an die betroffenen Krankenkassen räumte er den Kassen eine Erklärungsfrist bis Anfang Juni ein.

Fünf Euro für jedes Mitglied im Monat

Laut FAZ wird nun eine Ausschüttung von mindestens fünf Euro im Monat je Mitglied erwartet. In der CDU stieß die Initiative auf Zustimmung, beim GKV Spitzenverband auf Kritik. Die Ausgaben für Krankenhäuser, Medikamente und Arzthonorare steigen, der Bundeszuschuss wird gekürzt. Da habe man großes Verständnis für die Prämienzurückhaltung. Nach FAZ-Informationen wurde im Bundesgesundheitsministerium darauf verwiesen, dass weitere Kassen eine Prämie ausschütten könnten, dabei handle es sich jedoch um Ortskrankenkassen, welche dem Land und nicht dem Bund unterstehen würden.

Nur neun Krankenkassen schütten Prämien aus

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) fordert nach dpa-Informationen schon seit längerem, dass mehr Krankenkassen Prämien an die Versicherten ausschütten. Zuletzt hatte er kritisiert, dass nur etwa neun Krankenkassen in Deutschland Prämien auszahlten. “Es könnten bestimmt über 30 Krankenkassen machen“, sagte Bahr.

 (pov/dpa)