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Radio Hamburg

Schuld sind Billigflüge und Kerosinpreise

Lufthansa plant Sparkurs

Frankfurt/Main, 03.05.2012
A320-200 Lufthansa Airbus

Die Lufthansa setzt in den nächsten Jahren zum finanziellen Tiefflug an.

Die Lufthansa will im Rahmen eines Milliarden-Sparprogramms bis zu 3.500 Stellen streichen, viele davon in Deutschland.

Nach einem enorm schlechten Start in das Jahr 2012, in dem die Fluggesellschaft tiefrote Zahlen schrieb, wurde nun ein milliardenschweres Sanierungsprogramm bei Lufthansa verabschiedet. Aufgrund der teuren Kerosinpreise, dem wachsenden Angebot an Billigflügen und starker Konkurrenz aus Asien und dem Persischen Golf ist die Lufthansa gezwungen, massive Einsparungen vorzunehmen. Der Sparkurs soll vor allem die Verwaltung der Lufthansa treffen, hier sollen weltweit 3.500 Stellen abgebaut werden, allein in Deutschland sind es 2.500. Doch auch alle anderen Mitarbeiter blicken einer ungewissen Zukunft entgegen, denn es sind auch Kürzungen bei der Altersvorsorge und längere Arbeitszeiten vorgesehen.

Auch Passagiere werden Sparmaßen zu spüren bekommen

"Wir kommen nicht drum herum, unsere Strukturen anzupassen", erklärte Lufthansa-Chef Christoph Franz am Donnerstag in Frankfurt. Das milliardenschwere Sanierungsprogramm der nächsten Jahre macht auch vor den Passagieren nicht halt. Die Fluggesellschaft will prüfen, bei welchen Strecken eine geringe Nachfrage herrscht, um diese dann gegebenenfalls komplett zu streichen. Auch die wenig gebuchte Luxuskategorie „First“ soll verkleinert werden, um mehr Plätze in den Flugzeugen zu schaffen. Die Gewerkschaft Verdi kritisierte die hohen Sparvorgaben des Vorstands beim Personal. "Das sind absolut unrealistische Planungen, dass dort ein Drittel der Gesamtsumme von 1,5 Milliarden eingespart werden kann", sagte Christine Behle vom Bundesvorstand der Gewerkschaft.

(dpa/mst)