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Radio Hamburg

"Schlecker": Neue Hoffnung geweckt

Österreicher möchte 600 Filialen wiederbeleben

Hamburg, 30.11.2012
Schlecker Drogerie

Aus Schlecker soll jetzt "Dayli" werden: Ein österreichischer Investor möchte 600 deutsche Filialen wiederbeleben.

Nachdem Schlecker im Januar Insolvenz angemeldet hat, will der Österreicher Haberleitner jetzt auch 600 Filialen in Deutschland wiederbeleben.

Erst im Januar diesen Jahres musste das Unternehmen von Anton Schlecker gezwungenermaßen Insolvenz anmelden. Der österreichische Investor Rudolf Haberleitner möchte im kommenden Jahr 600 Filialen in Deutschland wiederbeleben. Dies berichtete er im Interview mit dem "Handelsblatt".

3.000 Arbeitsplätze

Der Investor hat bereits im August diesen Jahres 1.350 Filialen in Österreich und anderen europäischen Ländern vom Insolvenzverwalter übernommen. Die Geschäfte heißen nun "Dayli" und bieten weit mehr als nur Drogerie-Artikel. So soll es auch frische Brötchen, einen Bestellservice für Elektro-Artikel und die Vermittlung von Dienstleistungen geben. Jetzt plant er, das Konzept auch in Deutschland einzuführen und 300 Filialen zu übernehmen. Die Übernahme ist die Grundlage, ab dem kommenden Jahr bis zu 3.000 Mitarbeiter zu beschäftigen. Aufgrund der Firmenpleite verloren damals rund 20.000 Angestellte ihre Jobs.

Wiederbeleben der Standorte

Haberleitner habe bereits 484 ehemalige Schlecker-Filialen in Süddeutschland bis hinauf nach Rheinland-Pfals ausgewählt, die auch wiederbelebt werden können. Zur Zeit verhandelt der 67-jährige Investor noch über weitere Standorte in Berlin, Brandenburg und Thüringen. Insgesamt möchte er ab dem kommenden Jahr dann über 600 Standorte verfügen. Die bislang 1.350 erworbenen Standorte hat der Österreicher mit Hilfe seines Private-Equity-Fonds Tap 09 gekauft. In diesem Monat hat sich nun zusätzlich der Glücksspielkonzern Novomatic in das Projekt eingekauft und hält somit 50 Prozent der Anteile.

"Dayli" ist anders

Haberleitner erklärt auch im Interview, dass sich das neue Konzept stark von den Ketten "Rossmann" und "dm" abheben soll: "Unser 'Dayli'-Konzept ist ein ganz Anderes. Nur zehn bis 15 Prozent unseres Umsatzes wollen wir mit Lebensmitteln machen. Wir wollen einen echten Nahversorger aufbauen, der viel mehr bietet. Dafür sind die Filialen hervorragend geeignet." In Deutschland gibt es seiner Meinung nach nicht mehr besonders viele Nahversorger. Man müsse jedes Mal mit dem Auto fahren, um diese zu erreichen. Das möchte der 67-Jährige mit dem Wiederbeleben der Schlecker-Filialen ändern.

(rbö)

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