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Radio Hamburg

Adé Glühlampe!

Verkaufsverbot ab dem 1.September

Berlin, 01.09.2012
RHH - Expired Image

Die Energiesparlampe löst die Glühlampe am 1. September 2012 vollständig ab.

Ab heute, 1.September 2012, dürfen keine Glühlampen mehr in den Handel gelangen. Nur noch Restbestände werden verkauft.

Licht aus! Ab heute darf sie nicht mehr in den Handel gelangen, die gute, alte Glühlampe. Das Verbot begann vor drei Jahren mit der Hundert-Watt-Lampe, jetzt sind auch die unteren Chargen dran. Dafür bedanken wir uns artig bei der Europäischen Union. Ausgerechnet in Deutschland, dem europäischen Musterland des  Umweltschutzes, regt sich der Unmut über dieses Verbot.

Quecksilber in umweltfreundlichen Energiesparlampen

Darüber, ob es sinnvoll ist oder nicht, lässt sich trefflich streiten. Die Abneigung richtet sich vor allem dagegen, dass die alternativen Energiesparlampen das Nervengift Quecksilber enthalten, dass das Licht als kälter empfunden wird, und die neuen Leuchtkörper nicht mehr im Restmüll entsorgt werden können. Einige Experten warnen gar vor Schlafstörungen durch das neue Licht

Regulierungswut der EU

Dass die Deutsche Umwelthilfe im Falle des Weiterverkaufs dem Handel mit Kontrollen und Klagen droht, entspannt die Situation nicht gerade. Was auch in diesem Falle stört, ist die chronische Regulierungswut der EU. Da geht es um den Stromverbrauch von Kaffeemaschinen mit Wärmeplatten und um Durchflussmengen in Duschköpfen. Sie will vorschreiben, ab welchem Alter Kinder Luftballons aufblasen dürfen, und sie gibt unsinnige Hygienevorschriften für Tagesmütter vor.

Wie weit soll das noch gehen?

Dass dies stets mit dem Einverständnis der nationalen Regierungen geschieht, ist dabei nicht wichtig - die EU versucht zunehmend, in die Lebensbereiche der Menschen einzudringen. Das nervt. Wir brauchen keine Behörden, die unser persönliches Lebensrisiko auf null Prozent senken wollen. Vielmehr möchten wir frei entscheiden. Man stelle sich einmal vor, die EU würde Oldtimer verbieten, weil die Öko-Bilanz zu schlecht ist. Der Fahrspaß spielt keine Rolle mehr. Eine Vision. Fragt sich nur, wie lange noch.

(dpa/ots/pne)