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Radio Hamburg

Kontaminierte Kabinenluft

Lufthansa räumt Probleme ein

Frankfurt/Berlin, 30.09.2012

Die Lufthansa hat nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" Probleme mit kontaminierter Kabinenluft in ihren A380 Maschinen eingeräumt.

Mehrmals hätten Triebwerke gewechselt werden müssen, da es zu Geruchs-Vorfällen in Cockpit oder Kabine gekommen sei, hieß es unter Berufung auf Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty.

"Routinemäßige Wartungen" beim A380

Zugleich habe der Sprecher darauf hingewiesen, dass dies "in der überwiegenden Mehrzahl" aufgrund der "routinemäßigen Wartung" geschehen sei. "Speziell auf den Airbus A380 bezogen, befassen wir uns seit mehr als einem Jahr damit", sagte Lamberty.

Lufthansa nimmt das Problem sehr ernst

So hätten beispielsweise der Motorenhersteller Rolls-Royce auf Lufthansa-Initiative für das Triebwerk eine Modifikation entwickelt, die bereits bei einer ganzen Reihe von Triebwerken eingebaut wurden. Lufthansa nehme das Problem "sehr ernst".

Notlandung bei Germanwings

Am Freitag hatten die "Welt" und "NDR Info" berichtet, dass 2010 ein Germanwings-Airbus bei der Landung in Köln nur knapp einer Katastrophe entgangen sei, weil beide Besatzungsmitglieder kontaminierte Kabinenluft eingeatmet und Vergiftungserscheinungen gezeigt hätten.

Analysegerät zur Schadstoffmessung

Angesichts der Probleme lässt die Lufthansa ein Analysegerät zur Messung möglicher Schadstoffe in der Kabine entwickeln. Damit sei das Fraunhofer-Institut beauftragt worden, sagte ein Lufthansa-Sprecher und bestätigte damit einen Bericht des "Spiegel".

Zudem wurden in Antriebsaggregaten von Triebwerken bereits spezielle Bleche eingezogen. Sie sollen verhindern, dass austretendes Öl über Ansaugstutzen in die Kabinenluft gelangt. Bis alle Maschinen damit ausgestattet sind, kontrollieren den Angaben zufolge Techniker, ob Öl ausgetreten ist und reinigen gegebenenfalls manuell.

(dpa/pne)