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Radio Hamburg

Erster Rückgang nach 10 Jahren

Apples Gewinn fällt um 18 Prozent

Cupertino, 24.04.2013
iPhone 5 Apple

Wie viel Geräte vom neuen iPhone 5 verkauft wurden, gab Apple nicht bekannt.

Apple hat nach einem beispiellosen Erfolgslauf den ersten Gewinnrückgang seit fast zehn Jahren verbucht.

Der iPhone-Konzern erzielte mit 9,5 Milliarden Dollar (7,3 Mrd Euro) zwar immer noch den vierthöchsten Quartalsgewinn seiner Geschichte, im Jahresvergleich bedeutete das jedoch ein Minus von gut 18 Prozent. Der Umsatz legte in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 11,2 Prozent auf 43,6 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

iPhone-Verkäufe nicht eingebrochen

Ein Einbruch der iPhone-Verkäufe, über den in Medienberichten und Analystenkommentaren spekuliert worden war, blieb damit aus. Apple setzte 37,4 Millionen iPhones ab. Vor einem Jahr waren es 35,1 Millionen gewesen. Die Verkäufe der iPad-Tablets schossen um 65 Prozent auf 19,5 Millionen Geräte hoch.

"Aufregende neue Produktkategorien"

Konzernchef Tim Cook ging stärker denn je auf Sorgen ein, dass Apple an Innovationstempo verloren habe. Er erwähnte in der Telefonkonferenz nach Vorlage der Zahlen das "Potenzial für aufregende neue Produktkategorien". Und sprach von "Hardware, Software und Diensten, bei denen wir es nicht erwarten können, sie in diesem Herbst und im Jahr 2014 einzuführen".

Für Apple-Verhältnisse gab es ungewöhnliche offene Worte. Hinweise, um welche neuen Produktkategorien es gehen könnte, machte Cook jedoch nicht.

Computer-Uhr, Billig-iPhone und Apple-Fernseher?

Spekuliert wird über eine Computer-Uhr, ein günstigeres iPhone-Modell sowie schon seit Jahren über einen Apple-Fernseher. Der jüngste iPhone-Absatz war zwar nicht mit dem Rekord von 47,8 Millionen Geräten aus dem vergangenen Weihnachtsquartal zu vergleichen. Allerdings läuft das Geschäft nach der Festzeit immer schwächer.

Sehr starkes Vorjahresquartal

Das sehr starke Vorjahresquartal war da mit seinem Gewinn von 11,6 Milliarden Dollar eine Ausnahme. Grund war unter anderem der Start des iPhone 4S in China. Diesmal fehlte ein solcher Profit-Treiber. Auch Cook verwies darauf, dass das Vorjahresquartal "unglaublich stark" gewesen sei, was den Vergleich schwieriger mache.

Das iPhone behauptete sich damit als Apples wichtigste Geldmaschine. Zugleich ist nicht bekannt, wie viele Geräte des neuen und teureren iPhone 5 verkauft wurden und wie hoch der Anteil günstigerer älterer Modelle war.

Das iPad ist Apples Wachtums-Lokomotive

Das iPad bestätigte nach dem Start des kleineren Modells im Herbst seine Rolle als Wachstums-Lokomotive. Allerdings ist das günstigere iPad mini auch weniger profitabel als die größere Version. Finanzchef Peter Oppenheimer sagte, dass deutlich mehr der kleineren Geräte verkauft wurden als im Weihnachtsquartal, als Apple mit Anlaufschwierigkeiten kämpfte.

Der Verkauf der Mac-Computer sank mit knapp vier Millionen Geräten um zwei Prozent. Angesichts der gigantischen Geldreserven von zuletzt 145 Milliarden Dollar erhöht Apple die Ausschüttung an die Aktionäre. Sie sollen bis Ende 2015 rund 100 Milliarden Dollar bekommen. Das sind 55 Milliarden mehr als bisher angekündigt. Die zuletzt stark gefallene Aktie legte nachbörslich zunächst um fünf Prozent auf über 423 Dollar zu, drehte dann aber leicht ins Minus.

(dpa/pne)