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Radio Hamburg

Made in USA

Airbus setzt ersten Spatenstich für Werk in Alabama

Mobile, 08.04.2013
Airbus-Werk in Alabama

So soll das Airbus-Werk in Alabama 2015 aussehen (Grafik des Flugzeugherstellers).

Airbus hat den ersten Spatenstich für sein Werk im Süden der USA getan. Der europäische Flugzeug-Hersteller greift damit den Erzrivalen Boeing im eigenen Land an.

Flugzeuge von Airbus gibt es bald auch "Made in USA". Der europäische Hersteller hat am Montag den Grundstein für sein erstes Werk auf amerikanischen Boden gelegt. In der Stadt Mobile im Bundesstaat Alabama werden bis zu 1.000 Mitarbeiter das Mittelstrecken-Erfolgsmodell A320 montieren. Das wird vor allem dem Konkurrenten Boieng nicht schmecken, der den US-Markt beherrscht.

Kampfansage an Boeing

"Das Potenzial ist groß", sagte Airbus-Chef Fabrice Brégier in einer Videoansprache auf der Firmen-Website. Derzeit habe Airbus 17 bis 20 Prozent Marktanteil in den USA. Weltweit dagegen sind die zwei großen Flugzeugbauer etwa gleich stark. Im ersten Quartal hatte Airbus bei den Auslieferungen neuer Maschinen knapp die Nase vorn, auch weil Boeings Vorzeigejet "Dreamliner" nach Batterieproblemen zwangsweise am Boden bleiben muss.

Airbus hatte im vergangenen Sommer seine Baupläne verkündet. Die ersten Flugzeuge sollen 2015 zusammengebaut werden, 2016 beginnt die Auslieferung an die Kunden, bis 2018 soll die Produktion dann auf 40 bis 50 Maschinen pro Jahr hochgeschraubt werden. Die USA mit ihren weiten Strecken sind der größte Flugzeugmarkt der Welt und werden dies nach den Prognosen der Hersteller auf absehbare Zeit auch bleiben.

Airbus geht davon aus, dass binnen 20 Jahren in den USA und Kanada annähernd 5000 sogenannte Single-Aisle-Jets benötigt werden, das sind Flugzeuge mit einem Mittelgang wie der A320 oder Boeings Gegenstück 737. Die Mittelstrecken-Jets mit ihren 100 bis 200 Sitzplätzen sind das Brot-und-Butter-Geschäft der Hersteller.

(dpa/aba)