Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Streiks bei Amazon?

Mitarbeiter-Protest nimmt zu

Bad Hersfeld, 29.04.2013
Amazon.de, Amazon, Logistikzentrum, Bad-Hersfeld, Pressebild

Auch die Mitarbeiter im Verteilzentrum in Bad Hersfeld haben für einen Streik gestimmt.

Nach den Mitarbeitern des Versandhändlers Amazon in Leipzig haben nun auch die Beschäftigten im Verteilzentrum im hessischen Bad Hersfeld für einen Streik gestimmt.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi haben sich 97,6 Prozent ihrer Mitglieder für den Arbeitskampf ausgesprochen. Verdi verlangt, dass Amazon den Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel anerkennt. Für die Angestellten bedeutet dies bis zu 9.000 Euro brutto mehr pro Jahr, so die Gewerkschaft. Amazon orientiert sich dagegen an den Einkommen in der Logistikbranche.

Tarifverhandlungen bei Lufthansa

Unterdessen gehen die Tarifverhandlungen bei der Lufthansa am Montagmittag weiter. Vor einer Woche sind allein am Flughafen in Fuhlsbüttel mehr als 200 Flüge wegen des Warnstreiks des Lufthansa-Bodenpersonals ausgefallen. Die Gewerkschaft Verdi verlangt ein neues Angebot für den Tarifvertrag von rund 33.000 Beschäftigten.

Dazu Reporter Clemens Kurth: "1. Mai, Himmelfahrt oder Pfingsten. Wer mit der Lufthansa in den Kurzurlaub fliegen möchte, hofft auf eine Einigung in dem Tarifstreit. Doch bislang sind die Fronten verhärtet. Verdi verlangt für die Beschäftigten der Service- und Technikeinheiten 5,2 Prozent mehr Geld und Jobgarantien. Die Lufthansa gab sich bislang hart, Verdi reagierte mit Warnstreiks. Letzten Montag musste die Lufthansa deshalb fast alle Flüge streichen, 150.000 Fluggäste waren betroffen. Ein Chaos blieb jedoch aus. Die Lufthansa hatte ihre Kunden rechtzeitig informiert."

(rh / rh / ste)