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Radio Hamburg

Erneut weniger Inflation in Deutschland

Verbraucherpreise sind 2012 weniger stark gestiegen

Hamburg, 02.01.2013

Letztes Jahr sind, im Vergleich zu 2011, die Waren weniger stark teurer geworden.

Das berichtet das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2012 die Preise nur noch um 2,0 Prozent gestiegen. Im Jahr 2011 hat die Inflationsrate noch 2,3 Prozent betragen.

Woran liegt das?

Wir haben Jörg Hinze vom Hamburgischen Weltwirtschaftsamt zum Grund für den geringen Preisanstieg gefragt. Laut ihm liegt das an der relativ schwachen Konjunktur des letzten Jahres, und vor allem an dem generellen Konjunkturabschwung. Mit dieser nachlassenden Nachfrage dämpft auch die Inflation ab. Dies hat, laut Hinze, auch Auswirkungen auf das Jahr 2013, sodass man dieses Jahr keine stärkere Inflation erwarten muss.

Steigende Warenpreise

Doch woran merkt man als Verbraucher besonders, dass Waren weniger stark teurer werden? "Als Verbraucher merkt man das besonders an den technischen Verbrauchsgütern[.]", erklärt Jörg Hinze. Unter technischen Verbrauchsgütern versteht man zum Beispiel Fernseher, Computer und Laptops. Diese werden, so wie sie in den laufenden Statistiken gemessen werden, immer billiger und dämpfen so deutlich den Preisindex.

Nachteil der weniger starken Inflation

Der Nachteil betrifft vor allem den Bereich der Altersvorsorge, denn aufgrund der sehr expansiven Geldpolitik sind die Zinsen entsprechend niedrig. Laut Jörg Hinze sind deswegen die Anlagerenditen sehr gering, sodass kaum eine Verzinsung, die über die Inflationsrate hinaus geht, möglich ist. Doch Jörg Hinze empfiehlt trotzdem, auch in zinsschwachen Zeiten nicht auf Altersvorsorge zu verzichten.

(rh / mho)