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Radio Hamburg

Stellenabbau bei EADS

20.0000 Mitarbeiter protestieren

München/Bremen , 28.11.2013
EADS

8.000 Mitarbeiter von EADS bangen vor Weihnachten um ihre Jobs.

Bei der Airbus-Mutter EADS sind tausende Stellen in Gefahr. Die Gewerkschaft IG Metall rief die Beschäftigten zu einem bundesweiten Protest auf.

Tausende EADS-Mitarbeiter haben am Donnerstag gegen Pläne für einen massiven Stellenabbau im Rüstungsgeschäft des Luft- und Raumfahrtkonzerns protestiert. An etlichen Standorten des Unternehmens rief die IG Metall zu Kundgebungen auf. Bundesweit versammelten sich nach Angaben der Gewerkschaft rund 20 000 Beschäftigte vor den Toren gewichtiger Standorte wie Manching, Hamburg, Bremen, Speyer oder Augsburg, um ihren Ärger über die noch nicht im Detail vorliegenden Pläne des Managements Luft zu machen. Der Aktionstag sei eine Warnung, "dass die Beschäftigten von EADS Entscheidungen zu ihren Lasten und über ihre Köpfe hinweg nicht hinnehmen werden", sagte der Chef des EADS-Konzernbetriebsrates, Rüdiger Lütjen.

Der Konzern will am 9. Dezember den Arbeitnehmervertretern Details zu den geplanten Kürzungen nennen. "Wir haben Verständnis für die Sorgen unserer Mitarbeiter", sagte ein EADS-Sprecher. Es gehe darum, die Wettbewerbsfähigkeit des Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts langfristig sicherzustellen. EADS bekommt wie andere Rüstungsunternehmen die Sparpolitik in vielen europäischen Ländern zu spüren. EADS-Chef Thomas Enders hatte zuletzt mehrfach betont, dass der Umbau des schwächelnden Wehrgeschäfts nicht ohne Jobkürzungen ablaufen werde.

8.000 Jobs in Gefahr

Nach dpa-Informationen könnten nach der angekündigten Zusammenlegung der Raumfahrttochter Astrium und der Rüstungssparte in der neuen Einheit Airbus Defence & Space bis zu 8000 Stellen wegfallen. Thomas Pretzl, Betriebsratschef der EADS Deutschland GmbH, warf Enders vor, dass die Steigerung der Rendite Vorrang vor den Menschen habe. "Tom Enders reicht unser Gewinn nicht, er will mehr", sagte Pretzl in Manching. "Wegen dieser Maßlosigkeit, müssen wir und unsere Familien zu Weihnachten um unsere Existenzen bangen."

In Norddeutschland gab es Kundgebungen bei den Werken von Premium Aerotec im niedersächsischen Varel und Nordenham. Auch vor den Airbus-Werken in Hamburg, Bremen und Stade wurde demonstriert. Zudem versammelten sich Beschäftigte in Speyer, Augsburg und Donauwörth. (dpa/jh)

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