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Radio Hamburg

Es geht bergauf

Wirtschaftswachstum in Deutschland

Berlin, 07.10.2013
RHH - Expired Image

Von großen Wachstumsphasen ist Deutschland zwar noch weit entfernt, aber es geht merklich bergauf. Trotzdem muss weiter investiert werden, um den Trend beizubehalten.

Von früheren Wachstumsraten ist Deutschland noch weit entfernt, aber es geht aufwärts. Allerdings muss der Staat noch etwas tun.
 

Der deutschen Wirtschaft geht es wieder besser, die Konjunkturaussichten Deutschlands sind aus Sicht von arbeitgeber- wie gewerkschaftsnahen Instituten zunehmend positiv.  Ein dauerhafter kräftiger Aufschwung ist aber noch nicht in Sicht, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und das Institut für Makroökonomie der Hans-Böckler-Stiftung am Montag (07.10.) in Berlin mitteilten.

Wachstum von 1,5 Prozent erwartet

Das reale Bruttoinlandprodukt, der Wert der hergestellten Waren und Dienstleistungen, wächst in Deutschland im nächsten Jahr um 1,2 bis 1,5 Prozent. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass der Haushaltsstreit in den USA die Aussichten trüben kann und somit das Wachstum weiter drücken könnte. Ein Mindestlohn, wie ihn die SPD bei der Regierungsbildung fordert, werde die Konjunktur kaum trüben, wohl aber die Arbeitslosigkeit erhöhen.

Aufschwungphase

"Wir sind in der Phase eines konjunkturellen Übergangs von einer Schwächephase zu einer Aufschwungphase", sagte IMK-Direktor Gustav Horn. Er sieht die gestiegene Binnennachfrage als Stütze der Konjunktur, das heißt, die Deutschen geben nach kräftigen Lohnsteigerungen und angesichts niedriger Zinsen mehr Geld aus als in früheren Jahren. Für das laufende Jahr wird nach einem schwachen Winter noch ein Wachstum von gut 0,5 Prozent erwartet.

Tiefpunkt überwunden

Für 2014 stimmt es die Forscher hoffnungsvoll, dass wichtige Handelspartner in Europa nach der Rezession den Tiefpunkt erreicht haben dürften und nun wieder einen steigenden Kurs eingeschlagen haben. Dies ist an den gestiegenen Exporten, sowie der Bereitschaft in Anlagen zu investieren, zu sehen.

Investitionen erforderlich

Allerdings wird von Seiten der Forscher gefordert, dass der Staat mehr investieren muss. Neben Straßen, Schienen und Brücken muss auch die Bildung gefördert werden. Nach Expertenmeinungen sind dafür rund 300 Milliarden Euro notwendig. Um dies zu realisieren, schlägt Horn vor, höhere Steuern auf Vermögen, Erbschaften, Kapitalgeschäfte und hohe Einkommen zu erheben. Andere Forscher hingegen warnen vor Steuererhöhungen. Die Staatseinnahmen stiegen in den nächsten Jahren um rund zweieinhalb Prozent jährlich, was allein 2014 zu einem Überschuss von 15 Milliarden Euro führe.

(dpa/fbu)

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