Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Jugendliche zum Rauchen animiert

Falsches Ziel - Marlboro-Werbung verboten

München, 10.10.2013
RHH - Expired Image

"Don't be a Maybe", diese Werbekampagne von Philip Morris wurde jetzt bundesweit verboten. Der Grund: Man würde junge Menschen zum Rauchen verführen.

Das Landratsamt München hat dem Zigarettenkonzern Phillip Morris seine aktuelle bundesweite Marlboro-Werbung verboten.
 

Die schon seit 2011 laufende "Maybe"-Kampagne spreche junge Leute an, sie mache aus einem Zweifler (Maybe) einen Macher. Das Werbe-Verbot gelte bundesweit für Plakate, Kino- und andere Werbung. Die im Landkreis München ansässige Philip Morris GmbH erklärte, der Bescheid wiederspricht jeder Grundlage und man prüfe rechtliche Schritte. Das Ziel der aktuellen Kampagne ist, erwachsene Marlboro-Raucher in ihrer Wahl bestärken und Raucher von Konkurrenzmarken abwerben.

"Dont’t be a Maybe"

Aber die Anschuldigungen des Landrates München hat Hand und Fuß, die Kampagne spricht überwiegend junge Menschen an: Ohne eine Zigarette sei man nur ein "Maybe". Wer dagegen zur Kippe greife, sei ein Macher, cool, attraktiv und hip - oder eben ein "Be". Die Motive zeigen unter anderem einen coolen Typen mit Gitarre oder eine lachende junge Frau, deren Haar im Fahrtwind weht, kombiniert mit Slogans wie "Maybe never wrote a song" oder "Maybe never feels free". Sie spielt also mit jugendlichen Bedürfnissen und Ängsten. Die Kampagne sei besonders geeignet, Jugendliche oder Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen, so das Landratsamt.

Kampagne wird kritisiert

Schon im vergangenen Jahr hatten Wissenschaftler der Universität Hamburg und das Deutsche Krebsforschungszentrum die damalige Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner aufgefordert, gegen diese Kampagne vorzugehen. Diese Auffassung teilten auch die zuständigen Landesbehörden.
 
(dpa/fbu)

comments powered by Disqus