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Radio Hamburg

Hohe Strafe

Preisabsprachen bei Bier - Bundeskartellamt verhängt Bußgelder

Bonn, 07.12.2016
RHH - Expired Image

Das wohl beliebteste Getränk der Deutschen im Visier der Wettbewerbshüter.

Wegen verbotener Preisabsprachen hat das Bundeskartellamt am Montag gegen mehrere große Brauereien empfindliche Bußgelder verhängt.

Insgesamt verhängte das Amt eine Strafe von 106,5 Millionen Euro. Während der Bremer Beck's-Hersteller "Anheuser-Busch inBev" eine Kronzeugenregelung nutzte und daher straffrei bleibt, trifft die Maßnahme namhafte Brauereien wie Krombacher, Bitburger, Warsteiner und Veltins.

Was war geschehen?

Laut Kartellamtschef Andreas Mundt soll die Bier-Branche in den Jahren 2006 bis 2008 im Wege persönlicher und telefonischer Kontakte Preiserhöhungen für Fass- und Flaschenbier abgesprochen haben: „Durch unsere Ermittlungen konnten wir Absprachen zwischen Brauereien nachweisen, die überwiegend auf rein persönlichen und telefonischen Kontakten beruhten. Für Fassbier wurden die Preiserhöhungen der Jahre 2006 und 2008 in der Größenordnung von jeweils fünf bis sieben Euro pro Hektoliter abgesprochen. Für Flaschenbier wurde in 2008 eine Preiserhöhung abgesprochen, die zu einer Verteuerung des 20-Flaschen-Kastens von einem Euro führen sollte.“

Das Bußgeld, dessen Höhe sich neben der Umsatzgröße des betroffenen Unternehmens maßgeblich aus der Schwere und Dauer der Tat bemisst, fließt komplett in die Staatskasse. Nach Angaben des Kartellamtes läuft gegen zwei weitere Brauereikonzerne und vier regionale Brauereien das Verfahren noch. (dpa/mho)