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Radio Hamburg

Gibt es einen Kompromiss?

Dritte Verhandlungsrunde im Tarifstreit

Potsdam, 31.03.2014
Verdi Streik Öffentlicher Dienst

Vertreter von Gewerkschaften und öffentlichen Arbeitgebern verhandeln am Vormittag wieder über die Gehälter der Beschäftigten bei Bund und Kommunen.

Vertreter von Gewerkschaften und öffentlichen Arbeitgebern verhandeln wieder über die Gehälter der Beschäftigten bei Bund und Kommunen.

Vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst hat Verdi-Chef Frank Bsirske mehr Geld für die Kommunen gefordert, um Beschäftigte angemessen zu bezahlen. "Hier muss es eine deutliche Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung, eine Entlastung bei den sozialen Aufgaben geben - vom Bund her", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende am Montagmorgen im ZDF. Die Finanzprobleme der Kommunen dürften nicht auf Kosten der öffentlich Beschäftigten gehen.

Kompromiss wird gesucht

Bsirkse zeigte sich mit Blick auf die Gespräche am Montag in Potsdam (ab 11 Uhr) zuversichtlich: "Am Ende wird es einen Kompromiss geben." Falls die Verhandlungen jedoch scheitern sollten und das Schlichtungsergebnis von einer der Verhandlungsparteien abgelehnt werden sollte, könne sich der Konflikt verschärfen: "Dann Urabstimmung und Arbeitskampf."

Gehälter sollen pauschal um 100 Euro erhöht werden

Verdi und der dbb-Beamtenbund verlangen für die 2,1 Millionen Angestellten beim Bund und in den Kommunen eine pauschale Erhöhung aller Gehälter um 100 Euro sowie ein weiteres Gehaltsplus von 3,5 Prozent. Außerdem geht es um eine Übernahmegarantie für Auszubildende, um einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen sowie um einen Zuschlag von 70 Euro monatlich für Beschäftigte des Nahverkehrs. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt. Allerdings gab es zuletzt Signale der Annäherung und verstärkte Zuversicht für die Verhandlungen.

(dpa / ste)

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