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Radio Hamburg

Amazon

Mitarbeiter streiken an vier Standorten

Graben, 22.09.2014
Amazon, Versandhandel

Amazon-Beschäftigte streiken am Montag (22.09) an vier Standorten in Deutschland.

Beim Online-Versandhändler Amazon wird wieder gestreikt. An vier Standorten haben die Beschäftigten die Arbeit niedergelegt.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi soll der Streik bis Dienstagabend (23.09) dauern.

Kein Tarifvertrag

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte die Amazon-Beschäftigten ab Montag (22.09) an vier Standorten in Deutschland zu einem Streik aufgerufen. "Der Leistungsdruck nimmt mittlerweile unmenschliche Züge an", sagte Verdi-Streikleiter Thomas Gürlebeck. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger erklärte laut einer Mitteilung: "Amazon weigert sich weiterhin, das in Deutschland gesetzlich garantierte Recht der Beschäftigten auf einen Tarifvertrag anzuerkennen."

Verdi: Extremer Leistungsdruck bei Amazon

Laut der Gewerkschaft klagen Beschäftigte in den Amazon-Versandzentren über eine hohe Anzahl von Befristungen, extremen Leistungsdruck und unzureichende Arbeits- und Pausenregelungen. Zudem bekämen die Mitarbeiter zum Teil mehrere Hundert Euro weniger, als ihnen nach den Tarifverträgen des Einzel-und Versandhandels zustehen würden.

Einzelhandel- oder Logistikunternehmen?

Verdi versucht seit mehr als einem Jahr, den weltgrößten Online-Versandhändler mit Streiks an verschiedenen Standorten zu Tarifverhandlungen zu den Bedingungen des Einzelhandels zu bewegen. Amazon lehnt das jedoch ab und sieht sich selbst als Logistiker. Das Unternehmen beschäftigt an bundesweit neun Standorten mehr als 9.000 Mitarbeiter.

(dpa/mgä)

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