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Radio Hamburg

Zukunft von Karstadt

Tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel

Hamburg, 12.09.2014
Karstadt, Warenhaus, Eingang

Am 23. Oktober geht die Diskussion um die Zukunft der Karstadt-Filialen weiter. 

Harte Einschnitte für Karstadt-Mitarbeiter: Rund 4.000 Mitarbeiten könnten von der Sanierung betroffen sein. 

Auf die 17.000 Beschäftigten von Karstadt kommen schwierige Zeiten zu, denn nach der Sitzung des Aufsichtsrats nach dem Benko-Einstieg ist klar: Dutzende Filialen und Tausende Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Schließung verlustreicher Filialen

Der Karstadt-Aufsichtsrat hat die Weichen für einen harten Sanierungskurs der angeschlagenen Warenhauskette gestellt. Auch die Schließung verlustreicher Filialen wird dabei nicht ausgeschlossen, so das Unternehmen am Donnerstag (11.09.) in Essen.
Nachdem die in den vergangenen Jahren verfolgte Strategie wirtschaftlich fehlgeschlagen sei, sei ein solcher Schritt zwingend. Die Gewerkschaften haben bereits Widerstand gegen harte Einschnitte angekündigt. Außerdem sei auch eine Senkung der Personalkosten geplant, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen.

Management von Zukunft überzeugen

Laut dem Karstadt-Gesamtbetriebsratchef und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Hellmut Patzelt komme es in den kommenden Verhandlungen darauf an, das Management davon zu überzeugen, das Karstadt eine Zukunft habe. Über mögliche Einschnitte müsse nun verhandelt werden, sagte Aufsichtsratsmitglied Stefanie Nutzenberger, die bei Verdi für den Bereich Handel zuständig.

Knapp 4.000 Mitarbeiter von Sanierung betroffen

Nach Informationen des "Handelsblatts" habe der neue Karstadt-Eigentümer Benko nicht an dem Treffen des Aufsichtsrats teilgenommen, wurde jedoch von mehreren Vertrauten vertreten.
Am 23. Oktober sollen die Aufsichtsräte weiter über das Konzept und die künftige Besetzung der Unternehmensspitze beraten. Nach Medienberichten könnten von der Sanierung bis zu 30 Filialen und bis zu 4.000 Mitarbeiter betroffen sein.

(dpa/pgo)

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